Waldgeist
Heute abend war ich mit einem Teil meines Projektteams im Waldgeist essen. Berühmt für seine XXXXXL-Portionen. Aber seht selber:
Mein Teller vorher (nennt sich 1/2 Schwein)
Matthias und sein Hamburger
Mein Teller nach dem Gemetzel
Aber im Ernst, das war ein harter Kampf :-)
Eingemauert
Knapp 11 Minuten, die man sich einmal wieder vor Augen führen sollte. Die Dokumentation “Eingemauert!” der Deutschen Welle.
Noch 12 Wochen – #projekt42-03
Gestern stand der erste lange Lauf an. Mitten in der Nacht (Samstag morgen, 6:30 Uhr) ging es mit Freund und Laufpartner A. los in den lauftechnisch unbekannten Norden. Eine völlig neue Strecke entlang des RurUferRadwegs stand auf dem Programm.
Waren die ersten 3 Kilometer bis Linnich noch mehrfach erlaufen worden, so waren wir zwischen Linnich und Hückelhoven komplett auf die Beschilderung und den Flußverlauf angewiesen. So kam es, dass wir nach ein paar Kilometern irgendeine Abzweigung verpasst haben und so eine kraftraubende Strecke direkt auf einem frischgemähten Uferweg zurücklegen mussten. Neben Kühen und über Karnickllöcher dauerte es eine Weile, bis wir wieder auf dem lauf- und radgeeigneten Weg waren.
Nach abwechslungsreichen 14 Kilometern wendeten wir kurz vor dem Ortseingang Hückelhoven. Das mussten wir dann später aber erst auf der Karte nachschauen, weil wir unterwegs nicht wirklich wussten, an welchem Ort wir gerade waren. 3 Stunden, 8 Minuten und 28 km später war die erste, aber sehr abwechslungsreiche, lange Trainingseinheit vor Berlin beendet. Ende Juli und Ende August stehen noch zwei “Events” dieser Art an, dann sollten wir für die Stadtstrecke in Berlin gerüstet sein.
Mal sehen, welche Region in unserer Umgebung wir dann neu erschliessen werden :-)
Die aktuelle Trainingsstatistik zeigt: Berlin, wir kommen …
Zwei mal 42
Die Lieferung an unser Projektteam kostete 42 Euro, ich hatte die Pizza Nummer 42. Das kann doch kein Zufall sein?!

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T-Home Webdesign Fail

cyon Webhosting
Webhosting ist heutzutage eine wichtige Sache. Viele Menschen bewegen sich im Web und betreiben Blogs oder Webseiten, Onlineshops oder Firmenpräsenzen im Internet. Nicht nur für den Privatmann ist es wichtig, dass seine Webseiten gut, schnell und verlässlich abrufbar sind. Für den Geschäftsmann kann dies im Zweifelsfalle sogar “lebensnotwendig” sein. Ein Ausfall eines Webshops oder einer Internetpräsenz zieht schnell auch finanzielle Verluste nach sich.
So ist man also eher schlecht beraten, hier an der falschen Stelle ein paar Euro (oder Franken) zu sparen und dafür andere Schwächen einzukaufen. Was zählt sind Verfügbarkeit, Antwortzeit und Sicherheit der Daten im Falle von Ausfällen. Da ich selber einige Webseiten (Schulen, Firmen, Bekannte und eigene) betreibe, habe ich entsprechende Erfahrungen mit diversen Anbietern weltweit, die Webhosting anbieten.
Relativ neu auf dem Markt ist hier die Firma cyon aus der Schweiz. Ein junges dynamisches Team (vor allem mit Gesichtern :-) ) steht den gesichtslosen Sauriern der Branche gegenüber – ein klarer Pluspunkt!
Ich teste derzeit für ein Jahr das Hosting-Produkt Kiwi, ein shared Server mit ausreichenden 20 GB Webspace und bis zu 20 MySQL-Datenbanken bei unlimitiertem Traffic.
Hier lässt sich einiges unterbringen. Unter der Haube befindet sich ein 3 GHz Xeon-Dualcore mit 4 Gigabyte RAM und zwei Gigabit-Netzwerkanschlüssen. Das Betriebssystem ist Linux.
Weitere Pluspunkte: Server-Zugriffe sind sogar verschlüsselt per SSH möglich, auch die freie Konfiguration der php.ini kann manchmal vieles vereinfachen.
Die Konfiguration geht schnell und einfach über die zentrale Anlaufstelle my.cyon, ein Kontrollzentrum über das alle notwendigen Einstellungen abgewickelt werden können. Das Interface ist schnell, responsiv und klar strukturiert. Eine sehr positive Erfahrung, die ich bei meinem großen amerikanischen Hoster bisher schmerzlich vermisst habe! Rückfragen werden über den Email-Support schnell und präzise beantwortet.
Das Aufsetzen von Domains, Subdomains, Datenbanken mit zugehörigen Benutzern ist ein Kinderspiel, ohne Übertreibung. Das Arbeiten mit dem Interface ist sehr angenehm.
Ein besonderes Schmankerl ist das Vermittlerprogramm von cyon. Die Weitervermittlung von neuen Hostingkunden wird mit satten Prämien von 50.- bis 150.- CHF belohnt. Wenn Ihr also einmal Webspace benötigt, denkt an mich :-)
Ich werde das Angebot im kommenden Jahr auf Herz und Nieren prüfen und wenn ich weiter so überzeugt bleibe, wie ich es derzeit bin, auch einige meiner Webpräsenzen zusammenlegen und dort betreiben. Probiert es aus, nach Vertragsabschluss gibt es eine 60-Tage Geld-zurück-Garantie. Während dieser Zeit kann man ohne Verlust vom Vertrag zurücktreten.
Erfahrungsbericht schreiben und Sicherheits-Set gewinnen
Der Alltag steckt voller Gefahren. Und jeder hat schon einmal eine brenzlige Situation erlebt, sei es im Garten, zu Hause oder beim Sport.
Zu diesem Thema startet der Hamburger Versicherer Deutscher Ring eine Online-Aktion. Wer frei nach dem Motto „Leser helfen Lesern“ einen eigenen Erfahrungsbericht veröffentlicht, hilft damit automatisch anderen Lesern, potentielle Risiken rechtzeitig zu erkennen und Gefahren zu vermeiden. Jeder veröffentlichte Erfahrungsbericht nimmt an einer monatlichen Verlosung um ein Sicherheits-Set teil (hochwertiger KED-Fahrradhelm und 100-seitigen Präventionsratgeber). Als Hauptpreis wird zusätzlich zum Jahresende unter allen Teilnehmern ein eintägiges PKW Fahrertraining auf dem Nürburgring verlost.
Mit der interaktiven Aktion „Leser helfen Lesern“ und der Veröffentlichung der eingereichten Erfahrungsberichte wird der Präventionsansatz der RingSicherheitsWelt ideal ergänzt. Denn das Konzept bietet doppelten Schutz. Im Gegensatz zu einer klassischen Versicherung, die erst im Schadensfall hilft, bietet die RingSicherheitsWelt vom Deutschen Ring ihren Mitgliedern schon Schutz bevor etwas passiert. Die Mitglieder erhalten ein hochwertiges Schutzmittelpaket (enthält u.a. Rauchmelder, Löschdecke, Erste-Hilfe-Set) und finden auf den Internetseiten umfangreiche Sicherheits-Tipps, um die unterschiedlichsten Gefahrensituationen im Alltag zu meistern.
Aufruf zum Mitmachen
Schreiben Sie hier Ihren eigenen Erfahrungsbericht und lassen Sie andere Leser von Ihren Erfahrungen profitieren.
Zensur – The Day After – kleine Linksammlung
Frank Helmschrott zieht ein Resumée aus der gestrigen Entscheidung und was das Verhalten der Parteien über deren Zukunft aussagen wird. Er kommt zu dem Schluß: Zieht Euch schon mal warm an.
Wollt Ihr wissen, ob Euer Abgeordneter für das Gesetz gestimmt hat oder vielleicht durch Abwesenheit glänzte? Hier findet Ihr es heraus.
Christoph Thurner bedankt sich ganz ernst gemeint bei Ursula von der Leyen.
Achja, natürlich geht es weiter, auch wenn es jeder vorher abgestritten hat: Auch Killerspiele sperren.
Wenn ich noch ein paar lesenswerte Links finde, update ich diesen Artikel später noch.
Update
Da hätte ich doch fast René vergessen und seine Unabhängigkeitserklärung des Internets von der deutschen Politik. Er zitiert zum Ende folgendes:
We are Anonymous.
We are Legion.
We do not forgive.
We do not forget.
We will be heard.Expect us.
/signed
Aufmunternde Worte – Aufbruch?
Sorry, aber: Desperate Times long for Desperate Actions
Diesmal nur ein Link zu einem der vielen lesenswerten Kommentare zum Zensurgesetz:
Freiheit ist es wert, niemals zu resignieren
“Wir können aufbauen auf unseren Infrastrukturen. Wir können noch mehr Leute vom Wert der Freiheit überzeugen. Wir sind vermutlich die stärkste politische Bewegung in diesem Land. Wir sind wirklich verdammt stark. Wir sind gut vernetzt, wir sind sympathisch. Wir speisen unsere Kraft aus den unterschiedlichsten politischen Spektren. Aus allen Berufen. Wir sind dezentral organisiert und haben die größten Technikfreaks in unseren Reihen. Wir können schneller agieren und reagieren als jede andere politische Gruppe, Initiative, Partei. Wir haben Sprachrohre, die in die klassischen Medien hineinwirken. Wir können fette Kampagnen fahren ohne einen Pfennig dafür auszugeben. Wir können noch mehr Leute werden. Wir werden mehr Leute. Wir werden jeden Tag stärker. Und wir können auch noch ganz anders, wenn wir wollen.”
Klasse!
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte
Zensurgesetz durchgewunken – Uschi hat gekniffen
Heute wurde mit 535 Stimmen, davon 389 dafür, 128 dagegen, und 18 Enthaltungen das Netzsperrengesetz durchgewunken. Sehr bemerkenswert und beschämend war, das Ursula von der Leyen nicht an der Debatte teilgenommen hat. Pfui.
Mir fehlen derzeit noch die richtigen Worte. Ich habe in der Vergangenheit immer den klassischen Volksparteien meine Stimme gegeben. Meist der einen, einmal der anderen und auch schonmal den kleineren. Aber Volksparteien sind CDU/CSU und SPD für mich nun nicht mehr. Wer sich kalt wie Hundeschnauze über 134.000 Stimmen aus der Petiton gegen das Gesetz hinwegsetzt, verdient meine Stimme als mündiger Bürger nicht mehr.
Thomas Knüwer vom Handelsblatt bringt dies in seinem Blogeintrag aktuell wieder einmal sehr gut auf den Punkt:
“Und doch wird uns das, was in den vergangenen Wochen passiert ist noch lange beschäftigen. Denn Deutschland hat sich verändert. Es rumort. Das deutschsprachige Internet ist politischer geworden. Und was sich in Ansätzen zeigte, wird im Wahlkampf noch deutlicher werden: Die klassischen Täuschungsmanöver, die Politiker in Jahrzehnten gelernt haben, werden nicht mehr so einfach funktionieren. Es steht ein gewaltiger Wandel an.”
Er hat Recht. Es lohnt sich seinen Artikel ganz genau zu lesen. Leider lesen ihn vermutlich erst einmal nur die falschen Leute. Aber er kommt zu dem Schluß:
“Was in diesen Tagen begonnen hat, wird uns noch Jahre beschäftigen. Und am Ende, vielleicht in acht oder zehn Jahren, werden Politiker entweder ganz anders agieren, als sie es heut tun – oder die Parteienlandschaft wird aussehen wie ein zertrümmertes Denkmal.”
Wir werden sehen.