Einfach knuttelig

Hihi  ^^

Guckst Du hier: Knutwochen beim goldenen M.


Second Thoughts

…on Second Life.

Was derzeit durch sämtliche Medien (also damit meine ich jetzt sowohl die Massenmedien der Nerdgeneration als auch die zukunftsbewusste sensationsgeile Yellow Press) geistert ist dieses künstliche Ding Second Life. Als ob manche nicht schon genug damit zu tun hätten, mit dem first life zurechtzukommen, bauen wir uns eine weitere Blase auf, um unsere täglichen Sorgen und Nöte auch im virtuellen Leben auszukosten. Große Firmen (unter anderem auch mein Brötchengeber) eröffnen Filialen im zweiten Leben und schwärmen von den Einkunftsmöglichkeiten in der neuen Welt.

Dadurch angestachelt habe ich mir vor einigen Wochen mal angeschaut, was sich dahinter verbirgt und war doch – trotz ausgeprägtem digitalen Spielinstinkt – eher abgeschreckt, wie lange man braucht, um den ersten Schritt in die neue Welt zu tun. Ich glaube Columbus hatte es da vor gut 500 Jahren einfacher. Was ihn erwartete waren nur menschliche Wesen und nicht unförmige, grobschlächtige Avatare, die jedem digitalen Monster in den aktuellen Killerspielen die Tränen in die Augen treiben würden. Nicht nur, dass man sich seine digitale Zweitidentität nur mit einer begrenzten Anzahl von Kunst(nach)namen individualiseren darf, um sich wirklich individuell und schnieke auszustatten bedarf es – wie im 1st life – einer beträchtlichen Summe von Geld. Diese virtuellen “Linden-Dollars” (Ähnlichkeiten mit derzeitgen Oberbürgermeistern westdeutscher Großstädte sind wirklich rein zufällig), kann man – wen wundert’s – mit echtem Geld kaufen. Spätestens da ist man als Hardcore Netznutzer das erste Mal abgeschreckt, sieht man den Kommerz direkt vor Augen, den bisher auch kein Adblock oder Spamblocker verbergen kann.

Mario Sixtus schreibt in seinen letzten Worten zu Second Life:

Second Life ist somit die letzte Bastion des 20-ten Jahrhunderts. Ein Asyl für Ewiggestrige und Veränderungsverweigerer. Die Zukunft sieht anders aus.

Nicht ohne später (letzte Worte?) noch zu ergänzen, wie der Hype um diese neueste Blase des Netzes funktioniert.

Second Life ist eine gerade anlaufende Wirtschaftsmaschine, der ich – und darauf lasse ich mich gerne prüfen, weit weniger Erfolgschancen einräume als derzeit gehyped wird. Nach den ersten virtuellen Betrugsgeschichten, Verdacht auf Kinderpornografie und dem Auftauchen der ersten zwielichtigen Ecken in den virtuellen Welten, wird auch Second Life zu einer weiteren Schmuddelecke des Web verkommen, von denen es viele gibt.


5. April – Blätter


4. April – Kiesel


Schiffbruch mit Tiger

Lange Autobahnfahrten sind langweilig oder entspannend. Letzteres besonders dann, wenn man Zeit findet und am Steuer ein nettes Buch lesen hören kann. So habe ich nun wieder “Life of Pi” von Yann Martel aus dem Regal gekramt. Dieses Hörbuch war ursprünglich ein Geschenk zum Abschied eines Projektteams aus Bonn, nach 6 Monaten intensiver Zusammenarbeit. Nun will ich doch auch endlich einmal die Aufmerksamkeit würdigen und mit dem Buch beginnen.

Nach einigem Vorgeplänkel fesselt mich die Art des Autors Geschichten innerhalb der Geschichte zu erzählen, zu fabulieren. Seine Beschreibung des ersten Kontaktes mit den Religionen aus der Sicht eines kleinen Jungen (Sohn eines indischen Zoobesitzers und praktizierender Hindu, Christ und Muslim) ist faszinierend und entlarvend zugleich (“Fussgängergott”).

Auch die Lebensweisheiten, die Yann Martel hier und da einstreut sind meist treffend:

Jeder Mensch, dem wir begegnen, verändert uns. Manche verändern uns so stark, dass wir danach nicht mehr die selben sind.

Ich bin gespannt auf mehr, spätestens auf der Heimfahrt.


3. April – black and white


02. April – Schutz


01. April – Licht und Schatten

Einmal an sonnigen Tagen gibt es einen Zeitpunkt, den man eigentlich anhalten sollte. Genau der Zeitpunkt, kurz vor Sonnenuntergang, an dem das Licht alles in einen solchen Schein taucht, der die Schönheit der Dinge betont. An solch einem Zeitpunkt möchte man am liebsten die Zeit einfrieren und für 2 Stunden auf Fotosafari gehen.


Lebensbackup

Wie oft macht man Backups? Zu selten, genau. Da aber ein Festplattencrash mit vergleichsweise geringem Aufwand zu beheben ist und maximal mit Datenverlust mehr oder minder wichtiger Daten zu tun hat, stellt sich die andere Frage: Was macht man, wenn die wichtigen Daten des Lebens plötzlich und unerwartet abhanden kommen?

Wenn das Haus in Flammen steht und man nur die Familie in Sicherheit bringen möchte, hat man selten Zeit, in den entsprechenden Ablagen noch die wichtigen Policen, Kontodaten und wichtigen Ordner zusammenzusammeln. Diese wären im schlimmsten Fall weg und nur mit erheblichem Aufwand reproduzierbar.

Genau diesem Umstand widmt sich ein Blogeintrag von ComputerZen (gefunden über Lifehacker). Und er bestärkt mich im Entschluss, Vorsorge zu treffen. Wie gut, dass USB Sticks von der Datenspeichergröße früherer Großrechner heutzutage schon bald als Füllmaterial in Paketen enden werden, wenn der Preisverfall so weitergeht. Ausserdem wollte ich in den Osterferien sowieso mal die ganzen Dokumentablagen ..aehm.. konsolidieren.


31. März – Erwachen


30. März – upside down


29.März – Brache