Ausstellungstipp: Vernissage und Fotoausstellung “Fassaden” in Köln

Gestern abend wurde ich lieb gebeten, doch einmal die Werbetrommel für eine selbst-organisierte Fotoausstellung zu rühren, was ich natürlich auch sehr gerne tue. Zumal ich die Fotografien von Daniel schon seit längerem aus seinem Blog und einer kleineren Ausstellung aus dem letzten Jahr kenne und ich diese jedem nur wärmstens ans Herz legen möchte.

 

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Fassaden begegnen uns überall. Seien es die bröckelnde Betonmauer des Altbaus um die Ecke, die leuchtende Fensterfassade in der Innenstadt oder die eigenen vier Wände. Alles ist Fassade. Selbst das ausdruckslose Gesicht der Kassiererin, wenn es mal wieder „Dreivierunfuffzich” heißt, kann ebenso eine Fassade sein. Tagtäglich akzeptieren wir die Fülle von ersten Eindrücken, ohne sie zu hinterfragen. Die Fragen nach dem Wer oder Was hinter der Fassade stellen wir uns in der heutigen, rasanten Zeit immer seltener.

Den individuellen Blick hinter die Fassade erachten drei junge Fotografen aus dem Großraum Köln als ein hohes Gut und veranstalten daher eine zweiwöchige Ausstellung unter dem Thema „Fassaden”. Jana Beyer (19), Florian Keller (20) und Daniel Staemmler (19) präsentieren jeweils ihre eigene Interpretation des Begriffs in Form von fotografischen Arbeiten jeglicher Couleur.

Anlässlich der Eröffnung werden alle Fotografien verkauft und ausgewählte Stücke zur Versteigerung angeboten und alle Erlöse werden dem Weitblick Köln e.V. gespendet. Die kürzlich in Köln gegründete Studenteninitiative setzt sich für einen weltweit gerechten Zugang zu Bildung ein – aktuell werden beispielsweise Bildungs-patenschaften an Kölner Grundschulen eingeführt. Geplant sind weitere internationale Projekte mit denen es Kindern und Jugendlichen ermöglicht wird, Sachverhalte zu erkennen und zu durchschauen – also hinter die Fassade zu blicken.

Die Vernissage findet am Sonntag, den 27. September 2009 um 14 Uhr im Bürgerhaus Stollwerck statt; dort kann die Ausstellung bis zum 9. Oktober 2009 täglich von 9 bis 23 Uhr besichtigt werden.

Also, am Wahlsonntag: Wählen gehen und danach direkt zur Vernissage im Bürgerhaus Stollwerck. Es lohnt sich bestimmt.


DAS ist Kundenservice

Man soll ja nicht immer nur jammern, sondern es auch einmal positiv hervorheben, wenn es gut läuft.

Nachdem ich Mitte der Woche Tochter 2.0 davon überzeugt hatte, dass man nur ein Kleidungsstück mit dem Namen meines Vereins tragen darf, wenn man auch ab und zu mal im Stadion vorbeischaut, wollte ich gestern noch schnell für sie und eine Freundin Tickets ordern. Ich war ein wenig unter Zeitdruck, denn irgendwann wird der Onlineverkauf dichtgemacht und es gibt nur noch Karten an der Tageskasse. Bei knapp 300 Restkarten im Block eher ein va banque Spiel.

Nun wollte aber diese doofe Ticketwebseite nicht wirklich so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Vermutlich ein Datenbankfehler, aber leider ließ sich die Versandart “Abholung” nicht auswählen. Genauer gesagt, es ließ sich gar keine Versandart auswählen. Nun bin ich ja nicht unbeholfen und kenne die Tricks: also Browser schließen, Cookies löschen … ja meine Verzweiflung führte mich gar soweit, dass ich den IE benutzt habe. Alles ohne Erfolg. Fehler im Backend.

Zum Glück gab es einen Feedback Knopf auf der Seite. Wie bei solchen Knöpfen leider üblich, hatte ich eine Reaktion frühestens Anfang nächster Woche erwartet, wenn überhaupt. Und bestimmt nicht mehr als einen lieblosen Textbaustein. Also schnell den freundlichen Hinweis in eine Mail gepackt: Jungs und Mädels, ihr habt da ein Problem.

1 Stunde später saß ich im Auto auf der Heimfahrt und das Handy klingelte. Nummer unterdrückt. Hmm…

“Alemannia Aachen Ticketservice, Sie hatten per Mail ein Problem gemeldet. Welche Tickets möchten Sie denn gerne kaufen? Wir machen das gleich hier am Telefon.”

Kinnlade wieder hoch, kurz um Fassung gerungen und schon konnte ich die beiden Tickets telefonisch ordern.

DAS nenne ich mal Kundenservice! Weiter so.


Achtung bei Werbebeiträgen

Unlängst habe ich ja hier ein wenig mehr Werbung anzubieten. Dem ist denke ich nichts entgegenzusetzen, es ist mein Blog und wer mich nicht lesen will: Macht’s gut :-)

Dabei war auch ein Anbieter zum Thema Poker. Soweit auch alles gut und ich möchte auch keinesfalls die Rechtschaffenheit dieses oder anderer Anbieter in Frage stellen … aber: Eine kurze Recherche im Netz hat doch ziemlich häufig die Worte: “Glücksspiel”, “Werbung” im Zusammenhang mit “Abmahnung” ausgespuckt. Generelle Empfehlung ist, auf Werbung (auch indirekt) von Glücksspielseiten dringendst zu verzichten!

Ich habe den Artikel sofort gelöscht und mich mit dem Anbieter in Verbindung gesetzt, dem ich die kleine Unkostenentschädigung direkt zurücküberweisen möchte. Dieses Thema ist mir nun doch zu heikel, um hier etwas zu riskieren.

Also immer auf der Hut sein, was man darf und was man lieber nicht tun sollte.


Meine Reise ins RL WoW … oder Gamescom Köln 2009

Okay, ich hatte ja schon berichtet, dass ich unlängst eine Eintrittskarte für die Gamescom in Kölle bekommen hatte. Heute war also der große Tag. Nachdem mir Leipzig die letzten Jahre eigentlich immer zu weit weg war, freute ich mich schon vor einem Jahr über die Nachricht, dass die große Messe aller Zocker ab diesem Jahr in Köln starten sollte.

Glücklicherweise war im Eintrittspreis gleichzeitig die Anreise im VRS enthalten, so dass ich nach kurzer Anreise nach Düren von dort aus direkt nach Köln zur Messe fahren konnte. Dummerweise hatte auch der FC heute ein Heimspiel, so dass mich viele rot-weiße Rewe-Tshirts auf meiner Fahrt begleiteten. Am Bahnhof Köln-Deutz Messe durfte ich dann auch noch vor einer Absperrung des BGS warten. Die Jungs in grün sperrten gerade einer Horde Eintracht Fans den Weg ins Stadion frei.

An der Messe angekommen, umfasste mich direkt eine Masse Menschen. Klar, es war ja Samstag Nachmittag. So ziemlich der bescheuertste aber auch der einzige Zeitpunkt, den ich für einen Besuch verwenden konnte. Egal, geschenkter Gaul und so … Auf jeden Fall kam ich mir manchmal wie in einem riesigen Real Life Rollenspiel vor. Viele der Jungs und Mädels waren verkleidet. Elfenkostüme, grimmige Krieger, Vampire. Schon sehr schräg das Ganze.

Die erste richtige Halle die ich ansteuerte, war dann auch die XBOX-Halle. Der Stand von Microsoft glich einer belagerten Burg. Forza3, Halo 3 ODST, Windows 7 und ich glaube das neue LIPS 2 zogen die Massen an. Die Schlange zu ODST war gut 100m lang, Wartezeiten von 3-4h wurden kolportiert. Dumm, genau das wollte ich doch eigentlich selber einmal anspielen. Wo ist die VIP-Tür, wenn man sie mal braucht?

Okay, tingelte ich also erst einmal weiter, mal sehen was die Halle(n) noch so bringen. Doch überall das selbe Bild: Schlangen und Menschenmassen. Gefühltes Durchschnittsalter der Messebesucher 15-17. Am Infopoint wurden nach Prüfung Bändchen verteilt, um auch ja die USK-Richtlinien einzuhalten. Die roten FSK18-Bändchen ermöglichten das Anstellen an die besonders langen Schlangen (z.B. CoD MWF2, BioShock2). Ich habe mir absichtlich kein Armband geholt, leider hat mich aber auch niemand nach meinem Alter gefragt ;-)

Nachdem ich die XBOX Halle durchschwommen hatte,  bin ich noch testweise in die anderen Hallen getigert, wo es zwar nur dreiviertel so voll war, dafür interessierten mich die angebotenen Konsolenspiele aber mangels eigener Verwertbarkeit auch weniger.

Als ich gerade schon den Heimweg antreten wollte, bin ich aber zum Glück dann doch noch einmal in die erste Halle geschwenkt. Schließlich stand auf meiner Einladung: “Melde Dich am XBOX Live Stand und Du erhältst u.a. ein Freigetränk”. Diesen Stand hatte ich vorhin nicht gefunden und auch diesmal musste ich ein zweites Mal um den Stand pilgern, bevor ich ihn endlich erspähte.

Da war er also doch noch, der rote grüne Teppich und die VIP-Schlange für den Exklusivtest. Ich nannte dem Mädel hinter dem Tresen meinen Gamertag und erhielt im Gegenzug eine giftgrüne XBOX360-Basecap (sieht cool aus, hat meine Jüngste direkt beschlagnahmt) und einen Chip, mit dem ich mich in der VIP-Spur anstellen durfte. Auch diese war erst nach Einweisung zu finden.

Die Wartezeit dauerte dann immer noch ca. 25 Minuten, aber das war gut zu verkraften. In der Schlange habe ich dann zum Zeitvertreib das neue T-Mobile LIGA Total ausprobiert, schließlich spielten gerade die Teams aus Liga2. War sicher etwas frustrierend für meinen Nebenmann, dass ich auf meinem iPhone live Fußball schaute, während er eine SMS in sein altes Nokia hämmerte *hust hust*. Das hat Spaß gemacht ;-)

Halo 3 ODST spielt sich eigentlich genauso wie … Halo 3. Also zumindest die kleine Sektion, die für mein Spiel voreingestellt war. Nichts weltbewegendes, sorry. Aber das war mir vorher schon klar. Danach gab es noch ein schnuckeliges Halo-Poster und mein Freigetränk, dass ich dankbar meinen Wasserhaushalt zuführte ;)

Fazit: Nie wieder Gamescom sage ich bestimmt nicht, aber garantiert nie wieder an einem Samstag. Besser einen Tag Urlaub nehmen und vormittags unter der Woche, wenn Studenten noch schlafen und Schüler in der Schule sind, dort hingehen. Dann hat man mehr davon.


Sichere elektronische Prozesse mit XiTrust Business Server

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Leider wird heutzutage noch sehr oft viel Papier in Unternehmen gelagert, weil es rechtliche Notwendigkeiten dafür gibt. Stichworte hierzu sind “revisionssichere Ablage”, “Unterschriftlichkeit”, “Archivierungspflicht” aber auch Sicherheitsaspekte wie Vertraulichkeit und Nachweisbarkeit.

In der modernen IT kann dieses System nach und nach ergänzt und schließlich abgelöst werden, wenn man die entsprechenden Prozesse Schritt für Schritt umstellt. Hierbei hilft der XiTrust Business Server.

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Die Firma XiTrust ist Hersteller und Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für sichere und effiziente Lösungen für elektronische Geschäftsprozesse. Der XiTrust Business Server ist nicht nur ein einfacher Signatur Server, sondern stellt Funktionen wie elektronische Signatur und Verschlüsselung für Geschäftsprozesse wie elektronische Rechnungslegung, sichere E-Mail Kommunikation, revisionssichere Archivierung bereit. Er wird zentral in die bestehende IT-Infrastruktur integriert und vernetzt die angeschlossenen IT-Umsysteme über spezielle Schnittstellen.

Hierbei stehen über 50 verschiedene Module zur Verfügung. Sie bieten neben anderen folgende Möglichkeiten:

  • Signaturerzeugung & Verifikation (PDF, XMLDsig, MS-Office, S/MIME, PKCS#7, ..)
  • Ver-/Entschlüsselung (S/Mime, OpvenPGP, PDF, File, …)
  • Archivsignatur (Erzeugung & Prüfung XadES-A, …)
  • Zeitstempel (Erzeugung, Prüfung, Integration in PDF, E-Mail, …)
  • E-Government (MOA Zustelldienst, PDF, Amtssignatur, E-Mail Amtssignatur, …)
  • Ablage / Archiv (PDF-A Validierung & Konvertierung, Datenbankablage, …)

     

    Die Geschäftsprozesse sind hierbei anpassbar, so dass auf bestehende Gegebenheiten dynamisch Rücksicht genommen werden kann.

    Aber XiTrust bietet auch vorgefertigte Lösungen für unterschiedliche Geschäftsprozesse an. Das Angebot reicht von Lösungen für elektronische Rechnungslegung bis hin zu Archiv-Signaturen und E-Mail-Verschlüsselung. Rechnungen werden signiert, geprüft und archiviert. Sichere E-Mail Kommunikation wird mittels Verschlüsselung und Signierung erreicht. Dokumente können mit elektronischen Zeitstempeln versehen werden und vielerlei mehr.

    Durch die Bereitstellung vieler Standardkonnektoren ist der kann die bestehende Systemlandschaft sehr schnell erweitert werden, da diese Konnektoren direkt die gängigen Standardsysteme unterstützen (MS-Exchange, Lotus Notes, Groupwise, Archivsysteme, Dokumenten Workflow Systeme sowie auch große ERP-Systeme à la SAP und Navision).

    Der Business Server ist ausgelegt für gewachsene IT-Landschaft und große Durchsatzmengen. Die Geschäftsprozesse werden effizienter, sicherer und konkurrenzfähiger.


  • Hellwach – Achja …

    … was so gar nicht gut kommt:

    Nachts um 3:25 Uhr im Hotel (=fremde Umgebung) aufwachen, benebelt aufs Örtchen wanken, statt durch die Badezimmertür in Richtung Ganzkörperspiegel abbiegen, einen RIESENSchreck bekommen, dass jemand entgegenkommt.

    Ich war plötzlich sowas von hellwach.


    Himmel nochmal, macht dem ein Ende

    Gerade eben bin ich mal dazugekommen, das seit gestern durch das Netz geisternde Video von unserer lieben Reichspropagandaministerin Familienministerin anzuschauen.

    Mir ist schlecht. Mir ist übel. Ich fühle mich hilflos. Kann mal jemand einer diese Frau entfernen?

    Schaut es Euch selber bis zu Ende an, auch wenn es wehtut. Weiteres gerne dazu auch bei Netzpolitik und Udo Vetter.

    Entschuldigt mich bitte, ich geh mal eben kotzen.

    Eins noch … geht wählen!


    Hier ist nur der Automat

    Wer erinnert sich noch an den Gag des Schweizer Komikers Emil, in dem er am Telefon vorgibt, nur der Anrufbeantworter zu sein? Damals, als die Anrufbeantworter noch etwas exotisches waren, sehr lustig. Jeder dachte, dass ist ja so offensichtlich, kann mir nicht passieren.

    Aber kann uns sowas heutzutage mit unserer neuen Technologie nicht auch jeden Tag passieren? Es gibt viele Beispiele für Automaten und Anrufbeantworter im Computerzeitalter. Der Klassiker ist:

    “Dieses Schreiben wurde maschinell erstellt und ist deshalb ohne Unterschrift gültig”

    Zu finden auf vielen computergenerierten Ausdrucken unser lieben Ämter. Hier sollte man immer zweimal schauen, ob alles korrekt ist. Denn die maschinelle Erstellung birgt auch Gefahren, wenn nicht auch mal ein menschliches Auge einen prüfenden Blick auf manche Feststellungen wirft.

    Oder der Abwesenheitsassistent beim Emailprogramm:

    “Bin derzeit nicht im Hause und kann diese Mail erst am 31.02. wieder lesen.”

    Da wir schon so auf diese automatischen Antworten geprägt sind, verwundert auch nicht, dass der kleine Schabernack, den ich heute einer Bekannten spielte, prompt für bare Münze genommen wurde.

    Sie schickte mir eine Mail mit einem frechen Bild, auf dem das Vereinswappen meines Fussballvereins mit einem Pleitegeier verunstaltet war. Eine Anspielung auf unsere Heimpleite vom vergangenen Montag. (“Alesia? Ich weiß nicht, wo dieses Alesia liegt!”). Ich schrieb ganz einfach folgende Zeile als Antwort zurück:

    This email was scanned and contains inappropriate content. It was deleted before the recipient could read it.

    Prompt entwickelte sich per Twitter folgender Dialog:

    Sie: hatte dir was via mail geschickt
    Ich: und?
    Sie: hat nicht funktioniert …. besuche mal
    www…..
    Ich: *Kunstpause* lol….hat dich mein manueller reply-bot überzeugt? :-D
    Sie: du bist richtig BÖSE *pfui*

    Ich doch nicht :-)


    Ich weiß, was Du nächsten Samstag getan haben wirst

    Heute muß ich die Zocker unter meinen Lesern mal ein wenig neidisch machen. Wie der geneigte Leser auf dem Bild unschwer erkennen kann, befinden sich dort:

    Damit kann ich dann vor allen anderen das erst Ende September erscheinende XBOX-Spiel Halo 3: ODST anspielen.

    Ätschbätsch.

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    Noch 5 Wochen – #projekt42-03

    Die letzten Wochen vor dem großen Spektakel schmelzen dahin. Jetzt sind es nur noch 5 Wochen bis es losgeht.

    Zum Glück hat der Schweinehund gerade Ausgang, so dass die letzten Tage vorbereitungstechnisch wirklich sehr gut gelaufen sind. 50, 49 und 53 Wochenkilometer sind genau das, was ich mir auch so vorgenommen hatte. Nun noch zwei Wochen das 50er Pensum halten, gekrönt mit einem langen 30km Lauf zum Ende und dann kann das Tapering beginnen (sehr gut z.B. in diesem Artikel hier dargestellt).

    Eigentlich hatte ich gehofft, im Rahmen der Leichtathletik-WM, die derzeit in Berlin stattfindet, auch einmal per TV die Marathonstrecke begutachten zu können und ein wenig Atmosphäre aufzunehmen. Leider hat man wohl nicht den Stadtkurs auserkoren, den wir im September laufen. Stattdessen lässt man die Spitzensportler ein paar Mal (3*10km und 1*12,2km) im Kreis rennen. Schade.

    Weiß eigentlich schon jemand, wie das Wetter Ende September in Berlin sein wird? ;-)


    C8H10N4O2

    Das ist die chemische Formel für Koffein, das wir alle als Bestandteil von z.B. Kaffee kennen.

    Die Wikipedia klassifiziert den Stoff allerdings auch als zugehörig zu den psychoaktiven Drogen aus der Gruppe der Stimulantien. Viele kennen das aus eigener Erfahrung, ohne die tägliche Tasse Kaffee kommt man nicht richtig in Gang und auch tagsüber gilt oft. “Lass uns mal ‘nen Kaffee trinken, dann bereden wir weiteres”.

    Dass man von dem Zeug richtig abhängig werden kann, habe ich bisher eigentlich eher ein wenig zur Seite geschoben. Bis gestern:

    Ich hatte am Sonntag zum Frühstück die letzte(n) Tasse(n) des schwarzen Goldes getrunken und durch das Urlaubsende und den Job dann erstmal keine heisse Tasse mehr angerührt. Montag abend (36h nach der letzten Dosis) begannen leichte Kopfschmerzen. Dienstag morgen fühlte sich das ganze schon schlimmer an und im Laufe des Vormittags kam noch Mattigkeit und eine Art Fiebergefühl hinzu. Ich fürchtete schon: “Hey, hat mich die Grunzgrippe jetzt auch ereilt oder was ist los?”. Dann überlegte ich mir zu Beginn des Nachmittags, vielleicht probiere ich es einmal mit einem Kaffee gegen die Müdigkeit. Gedacht, getan, runter in die Cafeteria und meinen Pott auffüllen lassen. Der Kaffee war auch noch schön stark und kam wirklich gut.

    Kaum 10 Minuten nach den ersten Schlucken ging es mir merklich besser, ich war nicht mehr müde und die Kopfschmerzen liessen nach, als ob ich 3 Aspirin auf einmal geschluckt hätte. Mein Körper muß auf Entzug gewesen sein. Cold Coffeine Turkey.

    Ein kurzes suchen im Internetz hat es mir dann bestätigt: Schon eine Tasse Kaffee täglich und regelmäßig kann abhängig machen, so dass sich nach Absetzen Entzugserscheinungen einstellen können. Diese beginnen 12-24h nach der letzten Tasse und äußern sich in – sieh an – Kopfschmerzen, Mattheit, Müdigkeit und Lustlosigkeit. Das Maximum der Symptome kann dann noch 24-48h anhalten bevor es wieder abklingt. Es wird empfohlen, zum Absetzen des Koffeins die Dosis langsam und nicht schlagartig zu senken.

    Teufelszeug!


    Spieleherbst und –winter 2009

    Das wird ein ganz heißer Spieleherbst für alle Konsolenfans. Derzeit herrscht ja eher ganz viel Flaute im Zockersektor. Zeit genug, um die alten Spiele auf der XBOX360 noch mal anzuspielen und die letzten Achievements herauszukitzeln.

    Aber Ende diesen Monats geht es dann richtig los:

    Es erscheinen Batman – Arkham Asylum und Stolfenschwein (Name leicht verfälscht, weil das Spiel vermutlich sowieso schnell auf dem Index landen wird. Nein, nicht aufgrund von Killerspielbedenken aber wegen der verwendeten Symbolik).

    Im September geht weiter mit Halo – ODST. Ich bin eigentlich nicht so der Halo-Fanboy, deswegen werde ich mir das Spiel vermutlich nur im Bekanntenkreis mal ausleihen. Was ich bisher so gesehen habe ist gut, reisst mich aber nicht vom Hocker.

    Im Oktober kommt Brütal Legend von Tim Schafer mit Jack Black als Roadie Eddie – ein Third-Person-Action-Game, bis zum Anschlag gefüllt mit packenden Kämpfen, überwältigenden Bildern, epischen Geschichten und jeder Menge Humor. Vielversprechend und hoher Spaßfaktor erwartet.

    Ende Oktober dann Fallout 3 – Game of the Year Edition. Fallout 3 ist ein episches postnukleares Rollenspieladventure, von dem ich damals ziemlich gefesselt war. Ausgeliehen von einem Freund habe ich es in ca. 1-2 Tagen reiner Spielzeit durchgespielt. Dummerweise bei einer Plattenputzaktion versehentlich alle Spielstände gelöscht. Mit der GotY-Edition bekäme ich noch einmal die Möglichkeit, das Spiel inklusive aller bisher erschienenen fünf Zusatzmodule spielen zu können. Das Ganze zu einem spitzen Preis-Leistungsverhältnis.

    Im November kommt der zweite Teil meines Lieblingszombieshooters Left4Dead 2. Ein Spiel das voll auf Multiplayer ausgelegt einen Riesenspaß bereitet. Der zweite Teil sieht hierbei sehr vielversprechend aus.

    Und dann noch Call of Duty - Modern Warfare 2 mit Releasetermin zu meinem Geburtstag (hint hint). Sicherlich bahnbrechend, was die Grafik und das Gameplay angehen wird.

    Das sind viele neue Spiele. Die kosten alle Geld und vor allem sehr viel Zeit. Jetzt fehlt nur noch der Lottogewinn für die Finanzierung und den Vorruhestand vor der Kiste :-)