A Day in the Life

6:20 Uhr – Wecker klingelt, aufstehen. Laufen (oder auch nicht)

7:00 Uhr – Ankunft im Büro, arbeiten

7:30 Uhr – Cafeteria macht auf, Kaffee, Brötchen

11:30 Uhr – Mittagessen, entweder Kantine oder Thai, Italiener, Mongole, Subways, … mit dem Team

12:00 Uhr – arbeiten

zw. 18:30 Uhr/19:45 Uhr – Feierabend (manchmal auch 22:30 Uhr, dann Pizza und Projektplanung)

18:45 Uhr – 20:00 Uhr – Laufen, falls nicht morgens getan und falls im Trainingsplan

20:30 Uhr -  Spaziergang zum Discounter (hat bis 22 Uhr geöffnet), Essen kaufen

oder evtl. noch in der Stubb’ Schnitzelabend (unregelmässig) oder “Teamevent”

alternativ – Hotel, zocken, TV

23:30 Uhr – schlafen

Rinse and repeat.


Das Internet-Manifest – Journalismus in Zeiten des Internet

Internetfeindlichkeit begegnet uns derzeit in vielen Facetten. Instrumentalisiert durch die Politik, die eine Machtbasis zu verlieren droht, sich einem unkontrollierbaren Medium gegenüber sieht, das sie nicht unter Kontrolle hat. Aber auch durch den Journalismus, aus der Fraktion des bedruckten Papiers, der versucht, mit verzweifelter Stimmungsmache verlorene Pfründe noch so lange wie möglich zu sichern.

Dem entgegen steht nun das Internet-Manifest, entstanden durch (sic!) Vernetzung einiger schlauer Köpfe im Netz. Das Manifest ist gedacht zur Weiterverbreitung und Diskussion und steht unter CC-BY-Lizenz.

—schnipp—

1. Das Internet ist anders.

Es schafft andere Öffentlichkeiten, andere Austauschverhältnisse und andere Kulturtechniken. Die Medien müssen ihre Arbeitsweise der technologischen Realität anpassen, statt sie zu ignorieren oder zu bekämpfen. Sie haben die Pflicht, auf Basis der zur Verfügung stehenden Technik den bestmöglichen Journalismus zu entwickeln – das schließt neue journalistische Produkte und Methoden mit ein.

2. Das Internet ist ein Medienimperium in der Jackentasche.

Das Web ordnet das bestehende Mediensystem neu: Es überwindet dessen bisherige Begrenzungen und Oligopole. Veröffentlichung und Verbreitung medialer Inhalte sind nicht mehr mit hohen Investitionen verbunden. Das Selbstverständnis des Journalismus wird seiner Schlüssellochfunktion beraubt – zum Glück. Es bleibt nur die journalistische Qualität, die Journalismus von bloßer Veröffentlichung unterscheidet.

3. Das Internet ist die Gesellschaft ist das Internet.

Für die Mehrheit der Menschen in der westlichen Welt gehören Angebote wie Social Networks, Wikipedia oder Youtube zum Alltag. Sie sind so selbstverständlich wie Telefon oder Fernsehen. Wenn Medienhäuser weiter existieren wollen, müssen sie die Lebenswelt der Nutzer verstehen und sich ihrer Kommunikationsformen annehmen. Dazu gehören die sozialen Grundfunktionen der Kommunikation: Zuhören und Reagieren, auch bekannt als Dialog.

4. Die Freiheit des Internet ist unantastbar.

Die offene Architektur des Internet bildet das informationstechnische Grundgesetz einer digital kommunizierenden Gesellschaft und damit des Journalismus. Sie darf nicht zum Schutz der wirtschaftlichen oder politischen Einzelinteressen verändert werden, die sich oft hinter vermeintlichen Allgemeininteressen verbergen. Internet-Zugangssperren gleich welcher Form gefährden den freien Austausch von Informationen und beschädigen das grundlegende Recht auf selbstbestimmte Informiertheit.

5. Das Internet ist der Sieg der Information.

Bisher ordneten, erzwungen durch die unzulängliche Technologie, Institutionen wie Medienhäuser, Forschungsstellen oder öffentliche Einrichtungen die Informationen der Welt. Nun richtet sich jeder Bürger seine individuellen Nachrichtenfilter ein, während Suchmaschinen Informationsmengen in nie gekanntem Umfang erschließen. Der einzelne Mensch kann sich so gut informieren wie nie zuvor.

6. Das Internet verändert verbessert den Journalismus.

Durch das Internet kann der Journalismus seine gesellschaftsbildenden Aufgaben auf neue Weise wahrnehmen. Dazu gehört die Darstellung der Information als sich ständig verändernder fortlaufender Prozess; der Verlust der Unveränderlichkeit des Gedruckten ist ein Gewinn. Wer in dieser neuen Informationswelt bestehen will, braucht neuen Idealismus, neue journalistische Ideen und Freude am Ausschöpfen der neuen Möglichkeiten.

7. Das Netz verlangt Vernetzung.

Links sind Verbindungen. Wir kennen uns durch Links. Wer sie nicht nutzt, schließt sich aus dem gesellschaftlichen Diskurs aus. Das gilt auch für die Online-Auftritte klassischer Medienhäuser.

8. Links lohnen, Zitate zieren.

Suchmaschinen und Aggregatoren fördern den Qualitätsjournalismus: Sie erhöhen langfristig die Auffindbarkeit von herausragenden Inhalten und sind so integraler Teil der neuen, vernetzten Öffentlichkeit. Referenzen durch Verlinkungen und Zitate – auch und gerade ohne Absprache oder gar Entlohnung des Urhebers – ermöglichen überhaupt erst die Kultur des vernetzten Gesellschaftsdiskurses und sind unbedingt schützenswert.

9. Das Internet ist der neue Ort für den politischen Diskurs.

Demokratie lebt von Beteiligung und Informationsfreiheit. Die Überführung der politischen Diskussion von den traditionellen Medien ins Internet und die Erweiterung dieser Diskussion um die aktive Beteiligung der Öffentlichkeit ist eine neue Aufgabe des Journalismus.

10. Die neue Pressefreiheit heißt Meinungsfreiheit.

Artikel 5 des Grundgesetzes konstituiert kein Schutzrecht für Berufsstände oder technisch tradierte Geschäftsmodelle. Das Internet hebt die technologischen Grenzen zwischen Amateur und Profi auf. Deshalb muss das Privileg der Pressefreiheit für jeden gelten, der zur Erfüllung der journalistischen Aufgaben beitragen kann. Qualitativ zu unterscheiden ist nicht zwischen bezahltem und unbezahltem, sondern zwischen gutem und schlechtem Journalismus.

11. Mehr ist mehr – es gibt kein Zuviel an Information.

Es waren einst Institutionen wie die Kirche, die der Macht den Vorrang vor individueller Informiertheit gaben und bei der Erfindung des Buchdrucks vor einer Flut unüberprüfter Information warnten. Auf der anderen Seite standen Pamphletisten, Enzyklopädisten und Journalisten, die bewiesen, dass mehr Informationen zu mehr Freiheit führen – sowohl für den Einzelnen wie auch für die Gesellschaft. Daran hat sich bis heute nichts geändert.

12. Tradition ist kein Geschäftsmodell.

Mit journalistischen Inhalten lässt sich im Internet Geld verdienen. Dafür gibt es bereits heute viele Beispiele. Das wettbewerbsintensive Internet erfordert aber die Anpassung der Geschäftsmodelle an die Strukturen des Netzes. Niemand sollte versuchen, sich dieser notwendigen Anpassung durch eine Politik des Bestandsschutzes zu entziehen. Journalismus braucht einen offenen Wettstreit um die besten Lösungen der Refinanzierung im Netz und den Mut, in ihre vielfältige Umsetzung zu investieren

13. Im Internet wird das Urheberrecht zur Bürgerpflicht.

Das Urheberrecht ist ein zentraler Eckpfeiler der Informationsordnung im Internet. Das Recht der Urheber, über Art und Umfang der Verbreitung ihrer Inhalte zu entscheiden, gilt auch im Netz. Dabei darf das Urheberrecht aber nicht als Hebel missbraucht werden, überholte Distributionsmechanismen abzusichern und sich neuen Vertriebs- und Lizenzmodellen zu verschließen. Eigentum verpflichtet.

14. Das Internet kennt viele Währungen.

Werbefinanzierte journalistische Online-Angebote tauschen Inhalte gegen Aufmerksamkeit für Werbebotschaften. Die Zeit eines Lesers, Zuschauers oder Zuhörers hat einen Wert. Dieser Zusammenhang gehört seit jeher zu den grundlegenden Finanzierungsprinzipien für Journalismus. Andere journalistisch vertretbare Formen der Refinanzierung wollen entdeckt und erprobt werden.

15. Was im Netz ist, bleibt im Netz.

Das Internet hebt den Journalismus auf eine qualitativ neue Ebene. Online müssen Texte, Töne und Bilder nicht mehr flüchtig sein. Sie bleiben abrufbar und werden so zu einem Archiv der Zeitgeschichte. Journalismus muss die Entwicklungen der Information, ihrer Interpretation und den Irrtum mitberücksichtigen, also Fehler zugeben und transparent korrigieren.

16. Qualität bleibt die wichtigste Qualität.

Das Internet entlarvt gleichförmige Massenware. Ein Publikum gewinnt auf Dauer nur, wer herausragend, glaubwürdig und besonders ist. Die Ansprüche der Nutzer sind gestiegen. Der Journalismus muss sie erfüllen und seinen oft formulierten Grundsätzen treu bleiben.

17. Alle für alle.

Das Web stellt eine den Massenmedien des 20. Jahrhunderts überlegene Infrastruktur für den gesellschaftlichen Austausch dar: Die “Generation Wikipedia” weiß im Zweifel die Glaubwürdigkeit einer Quelle abzuschätzen, Nachrichten bis zu ihrem Ursprung zu verfolgen und zu recherchieren, zu überprüfen und zu gewichten – für sich oder in der Gruppe. Journalisten mit Standesdünkel und ohne den Willen, diese Fähigkeiten zu respektieren, werden von diesen Nutzern nicht ernst genommen. Zu Recht. Das Internet macht es möglich, direkt mit den Menschen zu kommunizieren, die man einst Leser, Zuhörer oder Zuschauer nannte – und ihr Wissen zu nutzen. Nicht der besserwissende, sondern der kommunizierende und hinterfragende Journalist ist gefragt.

Internet, 07.09.2009


Oh yeah

The moon… beautiful

image


Nur noch 17 Tage?

Das geht immer schneller. Nun sind es nur noch gut zwei Wochen bis zum Start.

Am Sonntag stand der letzte lange Lauf an. A. und ich liefen um 7 Uhr früh los, diesmal eine ganz neue Strecke. Aber die hatte es so richtig in sich. Wieso? Naja, das zeigt das Höhenprofil der 30 Kilometer doch ganz deutlich:

image

Besonders der – auf dem Bild – unscheinbare Anstieg zwischen km 20 und km 22.5 hat uns ziemlich in die Pfanne gehauen. Danach haben wir uns eigentlich nur auf das Ende des Laufs gefreut.

Trotzdem haben wir die Pflicht unserer Vorbereitung damit erfüllt:

3 lange Läufe (28, 30, 30) über 3 h (3:08, 3:10, 3:12) in den 3 Monaten vor dem Marathon (Ende Juni, Ende Juli, Ende August). Mission erfüllt.

Am Abend des Laufes hat es mich dann dummerweise noch ziemlich umgehauen. 39 Grad Fieber und Schüttelfrost. Seit Dienstag bin ich aber wieder fieberfrei und heute abend plane ich noch einen lockeren Lauf an der Nidda zu machen.

Wochenziel für diese Woche: 35-40km. Wochenziel für nächste Woche: 30km. Die Woche vor dem Wettkampf lasse ich dann extrem ruhig angehen und denke, das werden maximal 25 Kilometer. Dafür wird dann die Wasserflasche mein ständiger Begleiter. Genug Reserven für den Sonntag aufbauen.

So langsam fängt es an zu kribbeln …


Ausstellungstipp: Vernissage und Fotoausstellung “Fassaden” in Köln

Gestern abend wurde ich lieb gebeten, doch einmal die Werbetrommel für eine selbst-organisierte Fotoausstellung zu rühren, was ich natürlich auch sehr gerne tue. Zumal ich die Fotografien von Daniel schon seit längerem aus seinem Blog und einer kleineren Ausstellung aus dem letzten Jahr kenne und ich diese jedem nur wärmstens ans Herz legen möchte.

 

image

Fassaden begegnen uns überall. Seien es die bröckelnde Betonmauer des Altbaus um die Ecke, die leuchtende Fensterfassade in der Innenstadt oder die eigenen vier Wände. Alles ist Fassade. Selbst das ausdruckslose Gesicht der Kassiererin, wenn es mal wieder „Dreivierunfuffzich” heißt, kann ebenso eine Fassade sein. Tagtäglich akzeptieren wir die Fülle von ersten Eindrücken, ohne sie zu hinterfragen. Die Fragen nach dem Wer oder Was hinter der Fassade stellen wir uns in der heutigen, rasanten Zeit immer seltener.

Den individuellen Blick hinter die Fassade erachten drei junge Fotografen aus dem Großraum Köln als ein hohes Gut und veranstalten daher eine zweiwöchige Ausstellung unter dem Thema „Fassaden”. Jana Beyer (19), Florian Keller (20) und Daniel Staemmler (19) präsentieren jeweils ihre eigene Interpretation des Begriffs in Form von fotografischen Arbeiten jeglicher Couleur.

Anlässlich der Eröffnung werden alle Fotografien verkauft und ausgewählte Stücke zur Versteigerung angeboten und alle Erlöse werden dem Weitblick Köln e.V. gespendet. Die kürzlich in Köln gegründete Studenteninitiative setzt sich für einen weltweit gerechten Zugang zu Bildung ein – aktuell werden beispielsweise Bildungs-patenschaften an Kölner Grundschulen eingeführt. Geplant sind weitere internationale Projekte mit denen es Kindern und Jugendlichen ermöglicht wird, Sachverhalte zu erkennen und zu durchschauen – also hinter die Fassade zu blicken.

Die Vernissage findet am Sonntag, den 27. September 2009 um 14 Uhr im Bürgerhaus Stollwerck statt; dort kann die Ausstellung bis zum 9. Oktober 2009 täglich von 9 bis 23 Uhr besichtigt werden.

Also, am Wahlsonntag: Wählen gehen und danach direkt zur Vernissage im Bürgerhaus Stollwerck. Es lohnt sich bestimmt.


DAS ist Kundenservice

Man soll ja nicht immer nur jammern, sondern es auch einmal positiv hervorheben, wenn es gut läuft.

Nachdem ich Mitte der Woche Tochter 2.0 davon überzeugt hatte, dass man nur ein Kleidungsstück mit dem Namen meines Vereins tragen darf, wenn man auch ab und zu mal im Stadion vorbeischaut, wollte ich gestern noch schnell für sie und eine Freundin Tickets ordern. Ich war ein wenig unter Zeitdruck, denn irgendwann wird der Onlineverkauf dichtgemacht und es gibt nur noch Karten an der Tageskasse. Bei knapp 300 Restkarten im Block eher ein va banque Spiel.

Nun wollte aber diese doofe Ticketwebseite nicht wirklich so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Vermutlich ein Datenbankfehler, aber leider ließ sich die Versandart “Abholung” nicht auswählen. Genauer gesagt, es ließ sich gar keine Versandart auswählen. Nun bin ich ja nicht unbeholfen und kenne die Tricks: also Browser schließen, Cookies löschen … ja meine Verzweiflung führte mich gar soweit, dass ich den IE benutzt habe. Alles ohne Erfolg. Fehler im Backend.

Zum Glück gab es einen Feedback Knopf auf der Seite. Wie bei solchen Knöpfen leider üblich, hatte ich eine Reaktion frühestens Anfang nächster Woche erwartet, wenn überhaupt. Und bestimmt nicht mehr als einen lieblosen Textbaustein. Also schnell den freundlichen Hinweis in eine Mail gepackt: Jungs und Mädels, ihr habt da ein Problem.

1 Stunde später saß ich im Auto auf der Heimfahrt und das Handy klingelte. Nummer unterdrückt. Hmm…

“Alemannia Aachen Ticketservice, Sie hatten per Mail ein Problem gemeldet. Welche Tickets möchten Sie denn gerne kaufen? Wir machen das gleich hier am Telefon.”

Kinnlade wieder hoch, kurz um Fassung gerungen und schon konnte ich die beiden Tickets telefonisch ordern.

DAS nenne ich mal Kundenservice! Weiter so.


Achtung bei Werbebeiträgen

Unlängst habe ich ja hier ein wenig mehr Werbung anzubieten. Dem ist denke ich nichts entgegenzusetzen, es ist mein Blog und wer mich nicht lesen will: Macht’s gut :-)

Dabei war auch ein Anbieter zum Thema Poker. Soweit auch alles gut und ich möchte auch keinesfalls die Rechtschaffenheit dieses oder anderer Anbieter in Frage stellen … aber: Eine kurze Recherche im Netz hat doch ziemlich häufig die Worte: “Glücksspiel”, “Werbung” im Zusammenhang mit “Abmahnung” ausgespuckt. Generelle Empfehlung ist, auf Werbung (auch indirekt) von Glücksspielseiten dringendst zu verzichten!

Ich habe den Artikel sofort gelöscht und mich mit dem Anbieter in Verbindung gesetzt, dem ich die kleine Unkostenentschädigung direkt zurücküberweisen möchte. Dieses Thema ist mir nun doch zu heikel, um hier etwas zu riskieren.

Also immer auf der Hut sein, was man darf und was man lieber nicht tun sollte.


Meine Reise ins RL WoW … oder Gamescom Köln 2009

Okay, ich hatte ja schon berichtet, dass ich unlängst eine Eintrittskarte für die Gamescom in Kölle bekommen hatte. Heute war also der große Tag. Nachdem mir Leipzig die letzten Jahre eigentlich immer zu weit weg war, freute ich mich schon vor einem Jahr über die Nachricht, dass die große Messe aller Zocker ab diesem Jahr in Köln starten sollte.

Glücklicherweise war im Eintrittspreis gleichzeitig die Anreise im VRS enthalten, so dass ich nach kurzer Anreise nach Düren von dort aus direkt nach Köln zur Messe fahren konnte. Dummerweise hatte auch der FC heute ein Heimspiel, so dass mich viele rot-weiße Rewe-Tshirts auf meiner Fahrt begleiteten. Am Bahnhof Köln-Deutz Messe durfte ich dann auch noch vor einer Absperrung des BGS warten. Die Jungs in grün sperrten gerade einer Horde Eintracht Fans den Weg ins Stadion frei.

An der Messe angekommen, umfasste mich direkt eine Masse Menschen. Klar, es war ja Samstag Nachmittag. So ziemlich der bescheuertste aber auch der einzige Zeitpunkt, den ich für einen Besuch verwenden konnte. Egal, geschenkter Gaul und so … Auf jeden Fall kam ich mir manchmal wie in einem riesigen Real Life Rollenspiel vor. Viele der Jungs und Mädels waren verkleidet. Elfenkostüme, grimmige Krieger, Vampire. Schon sehr schräg das Ganze.

Die erste richtige Halle die ich ansteuerte, war dann auch die XBOX-Halle. Der Stand von Microsoft glich einer belagerten Burg. Forza3, Halo 3 ODST, Windows 7 und ich glaube das neue LIPS 2 zogen die Massen an. Die Schlange zu ODST war gut 100m lang, Wartezeiten von 3-4h wurden kolportiert. Dumm, genau das wollte ich doch eigentlich selber einmal anspielen. Wo ist die VIP-Tür, wenn man sie mal braucht?

Okay, tingelte ich also erst einmal weiter, mal sehen was die Halle(n) noch so bringen. Doch überall das selbe Bild: Schlangen und Menschenmassen. Gefühltes Durchschnittsalter der Messebesucher 15-17. Am Infopoint wurden nach Prüfung Bändchen verteilt, um auch ja die USK-Richtlinien einzuhalten. Die roten FSK18-Bändchen ermöglichten das Anstellen an die besonders langen Schlangen (z.B. CoD MWF2, BioShock2). Ich habe mir absichtlich kein Armband geholt, leider hat mich aber auch niemand nach meinem Alter gefragt ;-)

Nachdem ich die XBOX Halle durchschwommen hatte,  bin ich noch testweise in die anderen Hallen getigert, wo es zwar nur dreiviertel so voll war, dafür interessierten mich die angebotenen Konsolenspiele aber mangels eigener Verwertbarkeit auch weniger.

Als ich gerade schon den Heimweg antreten wollte, bin ich aber zum Glück dann doch noch einmal in die erste Halle geschwenkt. Schließlich stand auf meiner Einladung: “Melde Dich am XBOX Live Stand und Du erhältst u.a. ein Freigetränk”. Diesen Stand hatte ich vorhin nicht gefunden und auch diesmal musste ich ein zweites Mal um den Stand pilgern, bevor ich ihn endlich erspähte.

Da war er also doch noch, der rote grüne Teppich und die VIP-Schlange für den Exklusivtest. Ich nannte dem Mädel hinter dem Tresen meinen Gamertag und erhielt im Gegenzug eine giftgrüne XBOX360-Basecap (sieht cool aus, hat meine Jüngste direkt beschlagnahmt) und einen Chip, mit dem ich mich in der VIP-Spur anstellen durfte. Auch diese war erst nach Einweisung zu finden.

Die Wartezeit dauerte dann immer noch ca. 25 Minuten, aber das war gut zu verkraften. In der Schlange habe ich dann zum Zeitvertreib das neue T-Mobile LIGA Total ausprobiert, schließlich spielten gerade die Teams aus Liga2. War sicher etwas frustrierend für meinen Nebenmann, dass ich auf meinem iPhone live Fußball schaute, während er eine SMS in sein altes Nokia hämmerte *hust hust*. Das hat Spaß gemacht ;-)

Halo 3 ODST spielt sich eigentlich genauso wie … Halo 3. Also zumindest die kleine Sektion, die für mein Spiel voreingestellt war. Nichts weltbewegendes, sorry. Aber das war mir vorher schon klar. Danach gab es noch ein schnuckeliges Halo-Poster und mein Freigetränk, dass ich dankbar meinen Wasserhaushalt zuführte ;)

Fazit: Nie wieder Gamescom sage ich bestimmt nicht, aber garantiert nie wieder an einem Samstag. Besser einen Tag Urlaub nehmen und vormittags unter der Woche, wenn Studenten noch schlafen und Schüler in der Schule sind, dort hingehen. Dann hat man mehr davon.


Sichere elektronische Prozesse mit XiTrust Business Server

[Trigami-Anzeige]

Leider wird heutzutage noch sehr oft viel Papier in Unternehmen gelagert, weil es rechtliche Notwendigkeiten dafür gibt. Stichworte hierzu sind “revisionssichere Ablage”, “Unterschriftlichkeit”, “Archivierungspflicht” aber auch Sicherheitsaspekte wie Vertraulichkeit und Nachweisbarkeit.

In der modernen IT kann dieses System nach und nach ergänzt und schließlich abgelöst werden, wenn man die entsprechenden Prozesse Schritt für Schritt umstellt. Hierbei hilft der XiTrust Business Server.

image

Die Firma XiTrust ist Hersteller und Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für sichere und effiziente Lösungen für elektronische Geschäftsprozesse. Der XiTrust Business Server ist nicht nur ein einfacher Signatur Server, sondern stellt Funktionen wie elektronische Signatur und Verschlüsselung für Geschäftsprozesse wie elektronische Rechnungslegung, sichere E-Mail Kommunikation, revisionssichere Archivierung bereit. Er wird zentral in die bestehende IT-Infrastruktur integriert und vernetzt die angeschlossenen IT-Umsysteme über spezielle Schnittstellen.

Hierbei stehen über 50 verschiedene Module zur Verfügung. Sie bieten neben anderen folgende Möglichkeiten:

  • Signaturerzeugung & Verifikation (PDF, XMLDsig, MS-Office, S/MIME, PKCS#7, ..)
  • Ver-/Entschlüsselung (S/Mime, OpvenPGP, PDF, File, …)
  • Archivsignatur (Erzeugung & Prüfung XadES-A, …)
  • Zeitstempel (Erzeugung, Prüfung, Integration in PDF, E-Mail, …)
  • E-Government (MOA Zustelldienst, PDF, Amtssignatur, E-Mail Amtssignatur, …)
  • Ablage / Archiv (PDF-A Validierung & Konvertierung, Datenbankablage, …)

     

    Die Geschäftsprozesse sind hierbei anpassbar, so dass auf bestehende Gegebenheiten dynamisch Rücksicht genommen werden kann.

    Aber XiTrust bietet auch vorgefertigte Lösungen für unterschiedliche Geschäftsprozesse an. Das Angebot reicht von Lösungen für elektronische Rechnungslegung bis hin zu Archiv-Signaturen und E-Mail-Verschlüsselung. Rechnungen werden signiert, geprüft und archiviert. Sichere E-Mail Kommunikation wird mittels Verschlüsselung und Signierung erreicht. Dokumente können mit elektronischen Zeitstempeln versehen werden und vielerlei mehr.

    Durch die Bereitstellung vieler Standardkonnektoren ist der kann die bestehende Systemlandschaft sehr schnell erweitert werden, da diese Konnektoren direkt die gängigen Standardsysteme unterstützen (MS-Exchange, Lotus Notes, Groupwise, Archivsysteme, Dokumenten Workflow Systeme sowie auch große ERP-Systeme à la SAP und Navision).

    Der Business Server ist ausgelegt für gewachsene IT-Landschaft und große Durchsatzmengen. Die Geschäftsprozesse werden effizienter, sicherer und konkurrenzfähiger.


  • Hellwach – Achja …

    … was so gar nicht gut kommt:

    Nachts um 3:25 Uhr im Hotel (=fremde Umgebung) aufwachen, benebelt aufs Örtchen wanken, statt durch die Badezimmertür in Richtung Ganzkörperspiegel abbiegen, einen RIESENSchreck bekommen, dass jemand entgegenkommt.

    Ich war plötzlich sowas von hellwach.


    Himmel nochmal, macht dem ein Ende

    Gerade eben bin ich mal dazugekommen, das seit gestern durch das Netz geisternde Video von unserer lieben Reichspropagandaministerin Familienministerin anzuschauen.

    Mir ist schlecht. Mir ist übel. Ich fühle mich hilflos. Kann mal jemand einer diese Frau entfernen?

    Schaut es Euch selber bis zu Ende an, auch wenn es wehtut. Weiteres gerne dazu auch bei Netzpolitik und Udo Vetter.

    Entschuldigt mich bitte, ich geh mal eben kotzen.

    Eins noch … geht wählen!


    Hier ist nur der Automat

    Wer erinnert sich noch an den Gag des Schweizer Komikers Emil, in dem er am Telefon vorgibt, nur der Anrufbeantworter zu sein? Damals, als die Anrufbeantworter noch etwas exotisches waren, sehr lustig. Jeder dachte, dass ist ja so offensichtlich, kann mir nicht passieren.

    Aber kann uns sowas heutzutage mit unserer neuen Technologie nicht auch jeden Tag passieren? Es gibt viele Beispiele für Automaten und Anrufbeantworter im Computerzeitalter. Der Klassiker ist:

    “Dieses Schreiben wurde maschinell erstellt und ist deshalb ohne Unterschrift gültig”

    Zu finden auf vielen computergenerierten Ausdrucken unser lieben Ämter. Hier sollte man immer zweimal schauen, ob alles korrekt ist. Denn die maschinelle Erstellung birgt auch Gefahren, wenn nicht auch mal ein menschliches Auge einen prüfenden Blick auf manche Feststellungen wirft.

    Oder der Abwesenheitsassistent beim Emailprogramm:

    “Bin derzeit nicht im Hause und kann diese Mail erst am 31.02. wieder lesen.”

    Da wir schon so auf diese automatischen Antworten geprägt sind, verwundert auch nicht, dass der kleine Schabernack, den ich heute einer Bekannten spielte, prompt für bare Münze genommen wurde.

    Sie schickte mir eine Mail mit einem frechen Bild, auf dem das Vereinswappen meines Fussballvereins mit einem Pleitegeier verunstaltet war. Eine Anspielung auf unsere Heimpleite vom vergangenen Montag. (“Alesia? Ich weiß nicht, wo dieses Alesia liegt!”). Ich schrieb ganz einfach folgende Zeile als Antwort zurück:

    This email was scanned and contains inappropriate content. It was deleted before the recipient could read it.

    Prompt entwickelte sich per Twitter folgender Dialog:

    Sie: hatte dir was via mail geschickt
    Ich: und?
    Sie: hat nicht funktioniert …. besuche mal
    www…..
    Ich: *Kunstpause* lol….hat dich mein manueller reply-bot überzeugt? :-D
    Sie: du bist richtig BÖSE *pfui*

    Ich doch nicht :-)