BRAVO Cover
Dieser Link geisterte in den letzten Tagen schon vermehrt durchs Netz. Er ist aber einfach zu gut, um ihn euch vorzuenthalten. Der Coverbrowser hat alle BRAVO-Cover der letzten 50+ Jahre ins Netz gestellt. Spannend nachzuschauen, wann man selber so ins BRAVO-Alter kam und noch einmal durchzublättern, welche Musik und vor allem welche modische Verwerfung :-) es damals gab.
Mein erstes Cover habe ich nicht genau identifizieren können, muss so um Ausgabe 4/1977 gewesen sein. Damals waren die BCR (Bay City Rollers) gerade ganz angesagt.
Na, was ist euer erstes BRAVO-Cover?
Winterzeit – Heizungszeit
Dies ist ein durch hallimash vermittelter, honorierter Eintrag
Spätestens in diesen Tagen, wenn die Außentemperaturen sich der Frostgrenze annähern, hat jeder seine Heizung wieder angefahren und freut sich über eine kuschelige und gemütlich geheizte Wohnung.
Der “Normalfall” einer Heizung ist ja mittlerweile die Gaszentral- oder Ölheizung. Viele nutzen auch schon die Energie der Sonne und heizen die eigenen 4 Wände damit. Infrarotwärme kennt man bisher eigentlich nur aus dem therapeutischen Bereich. Nun ist diese Art der Wärme auch für das eigene Heim nutzbar.
Die Firma Thermored aus der Schweiz bietet hier neuartige Lösungen für den Endkunden an.
Zum Hintergrund:
Infrarotstrahlen sind elektromagnetische Wellen im Spektralbereich. Infrarot ist bisher bekannt in niedriger Frequenz und der natürlich der sichtbaren Farbe Rot, so wie zum Beispiel bei Aussenheizlampen in der Gastronomie. Die Wärmeübertragung durch Infrarot unterscheidet sich deutlich von den bisher bekannten Heizungssystemen, der sogenannten Konvektion = Übertragung der Wärme durch die Luft. Heizungen von thermored™ verwenden langwellige Infrarotstrahlen, welche nur die Körper und Teile erwärmen, auf die sie treffen.
Hierdurch kommt die Wärme dem natürlichen Heizprinzip der Sonne am nächsten, das von Menschen als die angenehmste Wärme empfunden wird. Langwellige Infrarotstrahlen werden von jeder thermischen Quelle ausgesendet, u.a. auch vom guten alten Kachelofen.
Der Unterschied wird in folgenden Bildern deutlich:

Hier wird Konvektionswärme dargestellt, wie sie von herkömmlichen Heizkörpern erzeugt wird. Wärme wird durch die Luft übertragen und zirkuliert (warme Luft steigt nach oben, kühlt sich ab und fällt wieder herab). Effekt: Kalte Füsse, heißer Kopf ;-). Durch Konvektion wird Staub aufgewirbelt und zirkuliert. Kondensation und Schimmelbildung bei unzureichendem Lüften sind die größte Gefahr.
Anders bei der Heizung durch Infrarot. Erwärmung findet durch die Strahlen beim Auftreffen auf die Haut statt. Staub- und zugfreie Beheizung und vor allem ein angenehmes Wärmegefühl sind die Folge.
Die Heizkörper von thermored™ sind flexibel anzubringen und eignen sich somit auch hervorragend zur Nachrüstung in Altbauten oder Räumen, die bisher keine Heizkörper haben. Einfach ans Stromnetz installieren und schon ist Heizbetrieb möglich.
Was gibt es zur Energieeffizienz von Infrarotheizungen anzumerken?
Die kurze Aufheizphase der Infrarotheizung ermöglicht es, den Raum nur zu beheizen, wenn man sich in diesem Raum aufhält. Wärme wird dort erzeugt, wo man sie benötigt, also im Raum direkt. Ein energieraubender Transport durch ein Rohrsystem wird vermieden. Durch Einsatz moderner Technologien werden Wärmeverluste beim Aufheizen vermieden. Die Masse, die beim Erwärmen erhitzt werden muss, ist sehr gering. Dadurch entsteht ein minimaler Energiebedarf.
Energie wird nicht über den schlechten Wärmeträger Luft transportiert, sondern kommt durch die Infrarotstrahlung sofort zum Empfänger.
Ein optischer Aspekt: Die Heizung ist kein störender Gegenstand im Zimmer sondern wird zum dekorativen Gestaltungselement. Man kann den Heizkörper dort platzieren, wo man es möchte. Auf Grund der Produktionstechnik kann man aus einer Vielfalt von Formen, Farben und Oberflächenmaterialien das gewünschte Design auswählen.
Wem diese Art der Heizung zusagt sollte sich einmal auf der Homepage von Thermored umschauen.
Irgendwie ganz komisch
Unter dem Trainer aus Konstanz spielte meine Mannschaft grottig, aber die Ergebnisse waren gerade noch so erträglich. Zumindest zum Ende der letzten Saison. Trotzdem mehrten sich schnell die Stimmen, dass dieser Trainer nicht zur Mannschaft, zum Umfeld, zu meinem Verein Alemannia passt.
Ja, dieser Verein ist etwas ganz besonderes: ein Klömpchensklub (siehe Vereinslied und Fankneipe).
Nun hat die Mannschaft den Trainer unlängst abserviert. Es passte nicht mehr. Richtig und konsequent.
Seitdem haben wir endlich wieder einen Trainer. Michael Krüger ist jemand, der die benötigte Ruhe in das Umfeld bringt. Er ist erstaunlich ruhig und abgeklärt, findet die richtigen Worte. Das wichtigste: Die Mannschaft SPIELT wieder unter dem neuen Trainer. Es macht Spaß, zuzuschauen.
Okay, ein 5:6 im Pokal gegen Frankfurt, bis dato ungeschlagen in der Bundesliga. Achtungserfolg. Dann das Unentschieden in Düsseldorf. Gebongt.
Neulich gegen Cottbus habe ich eines der besten Spiele der letzten Jahre meiner Mannschaft gesehen. 1:1. Man hat den Sack leider nicht zumachen können, trotz Torchancen für mindestens 3 Kantersiege.
Und jetzt in der Stadt, die es eigentlich gar nicht gibt. Gute Leistung gegen den Tabellenführer. 0:1 verloren.
Während andere sich freuen, bei uns kein Erfolg.
Aber ein gutes Gefühl unter Michael Krüger. Doch allein das reicht nicht. Platz 15 nach 9 Spieltagen. Wir sind am Scheideweg. Der Erfolg muss her.
Kommenden Sonntag gegen Union Berlin. Auf geht’s Jungs.
Und übrigens noch was …
Was lese ich da gerade bei René? Es gibt einen sechsten Teil der Increasingly Inaccurate Hitchhiker’s Trilogy? WTF?
Ich weiß gerade nicht, ob ich mir das gönnen antun sollte. Die Wikipedia schreibt:
The book, written by Eoin Colfer, author of the Artemis Fowl series, was published on the thirtieth anniversary of the first book, 12 October 2009, in hardback.
(…)
The announcement of And Another Thing… was made on 16 September 2008. Although Colfer spoke of "semi-outrage" at the initial idea of another author contributing to the series, he came to regard the book as "a wonderful opportunity to work with characters I have loved since childhood and give them something of my own voice while holding on to the spirit of Douglas Adams". Adams’ widow, Jane Belson, said that she "could not think of a better person to transport Arthur, Zaphod and Marvin to pastures new" and gave the project her full support.
Hat einer von Euch eventuell schon nähere Infos? Hmm …
Stromanbieter wechseln – immer noch einfach
Dies ist ein durch hallimash vermittelter, honorierter Eintrag
Vor nicht ganz zwei Jahren habe ich erstmalig meinen Stromanbieter gewechselt. Das lag daran, dass der lokale Anbieter einen unverschämt hohen Aufschlag auf seine Preise gepackt hat. Zu diesem Zeitpunkt war dann das Fass bei mir übergelaufen und ich habe den lang gehegten Plan in die Tat umgesetzt. (Mittlerweile ist genau dieser lokale Anbieter auf dem Trichter gekommen und bietet sogenannte Treuetarife an ;-) ).
Nach dieser Zeit ist nun einiges in Bewegung gekommen, der Energie-Markt hat sich reguliert. Jedoch ist es wichtiger denn je, genau im Auge zu behalten, wo man sich am günstigsten versorgt. Wir kaufen ja auch nicht beim teuren Supermarkt ein, wenn es dieselbe Ware woanders zu deutlich günstigeren Preisen gibt, oder?!
Der Wechsel ist immer noch so einfach wie früher. Mehr noch, durch die steigenden Zahlen wechselwilliger Kunden geht der Wechsel heute vermutlich sogar reibungsloser über die Bühne als noch zu den Anfangszeiten. Wichtig ist dennoch: Vergleichen!
Hier hilft strom-vertrag.de, das Stromportal mit Stromvergleichsrechner, Anbieterverzeichnis und Stromspartipps.
Wer einen Stromanbietervergleich sinnvoll und übersichtlich machen möchte, kann dies mit Strom-Vertrag einfach und schnell abwickeln. Strom-Vertrag.de ist ein unabhängiges Portal, das objektive Vergleiche von Stromanbietern ermöglicht. Die Preise von rund 400 Anbietern und über 9.000 Tarifen lassen umfassende und übersichtliche Preisvergleiche zu.
Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, seinen Anbieter zu bewerten, um die Erfahrungen anderer Nutzer in die persönliche Wechselentscheidung einzubeziehen.
Also, nichts wie hin und das eigene Sparpotenzial ermitteln.
Die perfekte Welle?
Seit gestern bin ich stolzer Inhaber eines Google Wave Accounts (danke nochmal @Federico). Aber so eine richtige Nutzbarkeit und Freude stellt sich nicht wirklich ein.
Aber da bin ich vermutlich nicht der einzige.
Was nutzt das beste neueste Collaboration Werkzeug, wenn man niemanden hat, mit dem man die Welle machen kann? …jurabilis! fühlt sich wie der erste Telefonbesitzer der Welt. Auch beim YuccaTree möchte man gerne die Welle machen und kann dies mangels Kontakten nicht.
Leider darf ich als Eingeladener der zweiten Ebene auch selber noch keine Einladungen versenden. Vermutlich möchte Google behutsam die Phasen der Nutzung einläuten. Wobei doch gerade die Zusammenarbeit bei diesem neuartigen Tool das A und O ist.
So wird mein Wave Account noch eine Weile vor sich hingammeln, bevor ich dann auch endlich einladen darf. Oder hat schon jemand meiner Leser die Welle und möchte mich zufügen?
(übrigens: Invitewünsche werden in der Reihenfolge des Eingangs abgearbeitet, derzeit sind die Positionen 1-5 aber schon besetzt.)
Das tat gut
Hey, seit 14 Tagen kein Laufcontent? Geht ja gar nicht :-)
Na denn, es lag auch an der selbst auferlegten Pause nach Berlin, um die geschundenen Knochen zu schonen. Im Gegensatz zum letzten Jahr, wo ich schon zwei Tage nach dem Marathon wieder eine lockere Einheit absolviert hatte. Das war aber definitiv zu früh. So war denn auch der gestrige 6km-Lauf zusammen mit Alf wie Balsam für den Laufturkey. Keine Beschwerden, super lockerer Lauf => alles richtig gemacht.
Und nun? Wie geht es 2010 weiter? Hmm … ich hab so meine Pläne. Davon sicher ein andermal mehr. Ein Vorsatz steht aber auf jeden Fall fest:
Keine Volksläufe über 10 km mehr (zuviel Hetzerei, ich bin kein Schnellläufer). Statt dessen sinnvolles Training und Aufbau auf einen Laufhöhepunkt – also einen Marathon – pro Jahr.
"In running, it doesn’t matter whether you come in first, in the middle of the pack, or last. You can say, ‘I have finished.’ There is a lot of satisfaction in that." (Fred Lebow, New York City Marathon co-founder)
centron – Lösungen für gehobene Ansprüche
Das Unternehmen centron sieht sich als Hosting Premium Dienstleister für die gehobenen Business-Ansprüche. Seit 1999 am Markt hat man sich als eines der international führenden B2B-Unternehmen in der IT-Branche etabliert. Kompromissloses Qualitätsmanagement spezifiziert den Anspruch des Premium-Segementes.
Die Bandbreite der angebotenen Leistungen ist weit: Sicherheit (Spam-Schutz, Zertifikate, Backup-Lösungen), Kommunikation (E-Mail Lösungen, VPN, dedizierte Leitungen), online Projekte (dedizierte Server, Domain-Verwaltung) und Outsourcing im Sinne von Colocation-Lösungen und Application-Hosting.
Das angebotene Webhosting wird sowohl auf Windows- als auch auf Linux-Plattformen betrieben. Die Bandbreite reicht von kleineren Paketen, die sich durch 400 MB Webspace, unbegrenztes Transfervolumen sowie FTP-Zugang und MySQL-Datenbank auszeichnen bis hin zu erstklassigen Profipaketen. Hier kann man unter anderem über 8000 MB Webspace, 100 Mailkonten und Managed Exchange Postfach verfügen.
Auch hier wird Qualität groß geschrieben, Zuverlässigkeit und Kontinuität sind maßgeblich für den Erfolg eines Webhosting-Projektes.
Für gehobenere Ansprüche sind flexible Root Server im Portfolio. Durchdacht konfigurierte Serversysteme von Dell bieten Leistung, Stabilität und Kontrolle. Voller Systemzugriff und garantierte Hardware-Ressourcen ermöglichen anspruchsvolle IT-Lösungen.
Der Root Server Basic.X2 glänzt hierbei mit zwei Intel XEON 5502 Prozessoren, zwei schnellen 146 GB SAS Festplatten mit Übertragungsraten bis zu 6 Gbit/s. Flexible Vertragslaufzeiten von nur einem Monat runden das Angebot ab.
Das Managed Server Angebot von centron wendet sich an Unternehmen, die Serverressourcen, die ausschließlich für den jeweiligen Kunden genutzt werden, benötigen. Auch hier reicht die Palette von “Einsteigersystemen” bis hin zu High-End Managed Servern. Hierbei sticht der Managed Server 360 durch überzeugende Leistung hervor. Er basiert auf der 2-Sockel-Technik mit 8 Kernen, moderner DDR3-Funktionalität und leistungsstarkem SAS-Raid, optimiert auf den effektiven Einsatz in kritischen Unternehmensbereichen.
In Kombination mit den bewährten Managing-Paketen von centron spielt der R360 Hochleistungsserver sein Potenzial aus und stösst in neue Bereiche der Leistungsfähigkeit hervor.
Braucht man mehr? Auch dazu gibt es Angebote. Managed Cluster mit Load Balancing und FailOver Funktionalität geben höchstmögliche Zuverlässigkeit. Downzeiten von Webangeboten sind gleichbedeutend mit Umsatzverlusten, insofern sollte man sich heutzutage nicht mit billigen “Frickellösungen” vom Webhoster um die Ecke zufrieden geben. Wer zuverlässige Partner in diesen Themen sucht, wird bei centron sicher fündig.
Schnäppchen für Musikfans
Mal eben ein schnelles Angebot für Musikliebhaber: Bei Amazon gibt es derzeit einen Sampler aus 66 Rocksongs zum Sonderangebot von 3 Euro. Wie ich finde eine gelungene Zusammenstellung für die eigene MP3-Sammlung.
Details dazu (inkl. des zu verwendenden Gutscheincodes) findet Ihr auf Discount-Fan.
Sportics.net – Eine Sportplattform der Zukunft
Wer mein Blog regelmäßig liest, weiß, dass ich gerne laufe und mein Training auch gerne online zusammenfasse und tracke. Früher musste man das mühsam mit Papier und Zettel tun, heute in Zeiten des Web2.0 gibt es Online-Dienste, die einem diese Aufgabe wenn nicht komplett abnehmen, so doch sehr erleichtern.
Hierfür (und nicht nur dafür alleine) gibt es zum Beispiel sportics.net, eine offene Plattform, die angetreten ist, den eigenen Ausdauersport abwechslungsreicher, motivierender und unterhaltsamer zu machen. Sportics möchte sich dabei nicht auf den Laufsport alleine beschränkt wissen, sondern gibt dem Nutzer die Möglichkeiten fast alle seine Ausgleichssportarten und Fitnessaktivitäten zu erfassen. Sei es Laufen, Schwimmen oder Fahrradfahren – aber auch klassische Mannschaftssportarten wie Fussball, Basketball oder Volleyball sind vorgesehen.
Hierfür bietet Sportics sogenannte Sporttagebücher, die individuell auf die jeweilige Sportart zugeschnitten sind. Innerhalb dieser Sporttagebücher ist alles an Tracking denkbar, was man möchte. GPS-Daten erfassen, Notizen verfassen und sportliche Leistungen auswerten. Durch die Möglichkeit, sehr viele der heute auf dem Markt verfügbaren Sportcomputer und Datenformate zu verstehen und zu importieren, sind dem anschließenden Auswerten und Verfeinern der eigenen Trainingsplanung und –methoden wenige Grenzen gesetzt.
Der Gedanke, sich mit anderen zu messen und auszutauschen trägt – wie sollte es bei einer online Community auch anders sein – auch hier seine Früchte. Sport kann einzeln oder im Team getrieben werden, jedoch nicht nur real sondern auch virtuell. Gegenseitig Leistungen zu kommentieren und sich dadurch zu unterstützen treibt auch den virtuellen Teamgedanken weit voran.
Sportics geht noch einen Schritt weiter: Durch den sogenannten Live Sport ist es erstmalig möglich, den Sportler zu kontaktieren, WÄHREND er in der Trainingseinheit ist. Klingt unglaublich? Fand ich auch. Wie wird es realisiert?
Das Zauberwort heisst Sportics Realtime Telemetry. Diese ermöglicht, dass die Daten bereits während des Sports auf die Plattform übertragen werden. Freunde, Familie oder Trainer können den Sportler so live beim Sport verfolgen, wenn die Freigabe der Daten für die jeweiligen Personen erlaubt wurde. Man sieht quasi bei Training oder Wettkampf zu und kann kleine Motivationsnachrichten senden. Die Sportics Applikation für das iPhone hat den Grundstein für diese Technologie gelegt. Derzeit stehen Applikationen für Windows Mobile und Nokia ebenso kurz vor der Freigabe wie die ersten Ergometer.
Auf jeden Fall ein spannender Gedanke, beim Marathonlauf eine Anfrage zu bekommen: “Wie geht es Dir?” und man kann mit einem einfachen Tipp auf “Daumen hoch” oder “runter” schon einmal ein Feedback an Freunde und Familie geben. :-)
Wer gerne Sport treibt und dabei auch noch Wert auf Auswertungen und Kommunikation legt, sollte sich einmal umschauen, eine erste Anlaufstelle zu dem was geboten wird, findet ihr hier.
Pokal? Schon wieder Berlin? Neee …
Meine Alemannia hat heute in Frankfurt gespielt. Da, wo ich mich ja die ganze Woche rumtreibe. Bei der Commerzbank. Dann spielen die auch noch in der Commerzbank Arena. Was liegt also näher, als einmal etwas früher Feierabend zu machen und ins Stadion zu gehen.
Zusammen mit 27.500 Zuschauern (darunter ca. 400 Aachener) sah ich dann .. ja was eigentlich? Das erste Spiel unter dem neuen Trainer Michael Krüger. Eine grottenschlechte Abwehrleistung meiner Alemannia. Aber so in der Nachbetrachtung auch eine unheimliche Moral, einen 1:5 Rückstand noch auf ein 4:5 zu drehen. Bei einem Bundesligisten. Naja, muss da erst noch einmal eine Nacht drüber schlafen.
4:6 klingt nach einen Ergebnis eines Elfmeterschiessens, was ja im Pokal nicht ganz unüblich ist. Der Pokal, der hat ja auch seine eigenen Gesetze, jawoll.
Hmm …
Egal, ich habe 10 Tore gesehen und eine Alemannia, die endlich einmal ein Aufbäumen gezeigt hat, obwohl der Klassenunterschied zum Erstligisten doch vielmals überdeutlich war. Trotzdem dieses Eishockeyergebnis.
Mund abwischen … wer will schon nach Berlin?
Kommenden Montag geht es gegen Düsseldorf in der Liga um die Bestätigung des Aufwärtstrends. Think positive, welche Optionen habe ich denn sonst?
Berlin – 42.195 km durch die Hölle :-)
Nachdem wir aus Berlin zurück sind, habe ich ein wenig Zeit gefunden für den versprochenen Laufbericht vom 36. Berlin-Marathon am 20.09.2009.
Mein dritter und bis heute härtester Marathon. Aber gleichzeitig auch der schönste, was nicht nur (aber zu einem Großteil) daran lag, dass ich ihn gemeinsam mit Laufpartner Alfons erlebt habe. Dieses Wochenende war wirklich der krönende Abschluss einer langen Vorbereitung, die für mich nach dem Marathon in Köln letztes Jahre startete. Für Alf war es der Gipfel seiner im Mai 2007 begonnenen Läuferkarriere (“Ich werde nie 10 Kilometer am Stück laufen”). Tja, manchmal kommt es anders … ;-)
Um 5:45 Uhr klingelte der Wecker im Hotel, wir hatten uns um 6:30 Uhr in der Hotellobby verabredet. Start war um 9 Uhr, aber der Vortag in Berlin hatte uns einen Vorgeschmack auf die zu erwartenden Menschenmassen gegeben, so dass wir lieber auf Nummer sicher gehen wollten.
Das Frühstück bestand aus 3 Schokohörnchen und viel Wasser. Überhaupt war es eine weise Voraussicht, die uns am Vortag die körpereigenen Wasservorräte hat auffüllen lassen. So mussten wir bei unserer Sightseeing-Tour am Samstag zwar sehr häufig nach dem Örtchen suchen, aber 4-5 Liter waren goldrichtig für das, was uns Sonntags erwartete. Kaiserwetter! Es wurde im Verlauf des Tages sehr warm, ich vermute wir haben knapp die 25 Grad Marke während des Laufes geschafft.
Mit der U-Bahn ging es zum Potsdamer Platz, von da aus per pedes bis zur Startzone auf der Straße des 17.Juni. Faszinierend, welche Vielfalt an unterschiedlichen Sprachen man hören konnte. Teilnehmer aus über 100 Nationen waren am Start. Ein ganz besonderes Flair lag in der Luft.
Gegen 08:15 Uhr waren wir in unserem Startblock H (4:15h und ohne Zeit) angekommen. H für Helden, denn hier waren u.a. die Läuferinnen und Läufer, die zum ersten Mal einen Marathon liefen.
Die Wartezeit bis zum Startschuss war lang aber kurzweilig. Teilweise kreisten bis zu 5 Hubschrauber über unseren Köpfen. Man konnte nur erahnen, wie weit sich das Läuferfeld der knapp 41000 Teilnehmer sich erstreckte.
Als um 9:00 Uhr endlich der Startschuss fiel, passierte erst einmal gar nichts. Natürlich liefen weit vorne die ersten Läufer los, aber bis die erste Bewegung in unseren Block kam, vergingen noch fünf Minuten. Nach vielleicht 50m gehen war erst einmal wieder Pause. So schlichen wir uns bis zum Start und dem Beginn der Chip-Zeitmessung. Erst nach knapp 20 Minuten und auch erst ab da laufend überquerten wir die Startmatte.
An der Goldelse teilte sich die Läuferschar, um sich direkt dahinter wieder in einem breiten Strom zu vereinigen. Generell war es immer sehr eng. Kein Vergleich zu Köln 2008. Kunststück, dort starteten ja auch nur knapp ein Viertel der Läufer.
Wir gingen im geplanten Tempo an, immer so zwischen 6:20 min und 6:45 min pro Kilometer. Viel schneller wäre auch gar nicht möglich gewesen, schon aufgrund der reinen Menge der umgebenden Läufer.
Ein Wort zur Versorgung an der Strecke: Das war eine spitzenmässige Organisation. Schon nach Kilometer 10 gab es alle 2.5 Kilometer Wasser und isotonische Getränke. Später auch Verpflegung in Form von Bananen und Äpfeln. Wir folgten der Empfehlung und tranken früh und reichlich. Ich vermute, ich habe auf der Strecke mindestens 3-4l Wasser zu mir genommen. Alles andere wäre fahrlässig gewesen bei diesen Temperaturen. Es gab später auf der Strecke genug Möglichkeiten, den Effekt zu geringen Trinkens zu bewundern.
Die Strecke führte uns entlang vieler Sehenswürdigkeiten von Berlin. Vorbei an Moabit, weiter hinter dem Bundestag entlang in den Ostteil der Stadt, über den Straussberger Platz, nach Kreuzberg ans Cottbusser Tor. Dort scheint generell ein Brennpunkt Berlins zu sein, sehr viele Polizisten standen auf diesem Streckenabschnitt.
Weiter nach Süden bis Neukölln, gen Westen vorbei am Schöneberger Rathaus. Wieder nach Norden über Hohenzollern- und Kudamm in die letzte Schleife via Leipziger Straße und Unter den Linden Richtung Brandenburger Tor.
Die Unterstützung auf der Strecke war sagenhaft. Sambabands, Jazzbands, Musikgruppen, Cheerleader und private Gruppen einfach nur mit Beschallung und Krachmachern puschten uns fast konstant auf der gesamten Strecke. Höhepunkt ein Balkon, wo zu lauter Musik von Status Quo (genau in meinem Laufrhythmus) eine private Party lief. Auch die Sambaband, die sich tontechnisch meisterhaft direkt unter einer breiten Brücke platziert hatte, gaben uns einen richtigen Kick und Gänsehaut pur.
Was kann ich zu meinem persönlichen Lauf sagen? Ziemlich hart. Bereits ab Kilometer 23 habe ich gemerkt, dass es an diesem Tag schwer werden würde. Das warme Wetter machte mir zu schaffen. Die Beine wurden früh bleiern. Bei Kilometer 25 nahm ich wie geplant das erste Gelpack. An Kilometer 32 das zweite. Eine direkte Auswirkung habe ich nicht gemerkt, ich vermute jedoch, dass ich es ohne diese Zutat nicht bis ins Ziel geschafft hätte.
Alfons musste sich dann ab Kilometer 30 immer häufiger umschauen, blieb ich doch nicht nur wegen der diversen Überholvorgänge, sondern auch aufgrund nachlassender Kräfte hinter ihm. Aber wir hatten vorher vereinbart, dass wir dieses Rennen gemeinsam beenden, komme was da wolle.
Ab Kilometer 32 habe ich mich eigentlich nur noch Richtung Ziel geschleppt. Die Beine taten weh und waren bleischwer. War es schon schwierig genug, den eigenen Rhythmus zu halten, so kamen nun die Unmengen an unfreiwilligen Gehern hinzu, die unfallfrei passiert werden mussten. Wir überholten Unmengen von Läufern, das waren bestimmt mehr als 1000 Plätze, die wir da gutgemacht haben. Wir stoppten nur an den Wasserstellen, ansonsten liefen wir ständig, ohne dazwischen Gehpausen einzulegen. Irgendwie ging es immer wieder weiter. Von Kilometer zu Kilometer.
Ab der Hälfte der Strecke und aufgrund der hohen Temperaturen gab es etliche Feuerwehrwagen, die eine Hälfte der Straße in eine mobile Duschkabine verwandelten. Auch diese Abkühlung tat sehr gut.
Die ersten Andeutungen von Krämpfen hatte ich zum Glück erst bei Kilometer 41, da hatte es mich in Köln schon deutlich früher erwischt. Man beginnt dann ziemlich hölzern zu laufen, damit man dem Krampf keine Angriffsfläche bietet. Aber irgendwie war das sowieso schon alles egal, denn ab Kilometer 40 war das Brandenburger Tor in Sicht. Kurz vor dem Ziel.
Es war immer unsere Vereinbarung, dass wir das Tor gemeinsam durchlaufen, quasi als Ziel unserer langen Vorbereitung. Es war ein unbeschreibliches Gefühl, nach all den Strapazen endlich angekommen zu sein. Gemeinsam Hand in Hand und jubelnd mitten durch dieses symbolträchtige Bauwerk zu laufen.
Die restlichen 200m ging es vorbei an Tribünen und Unmengen Zuschauern (man bedenke, der Sieger Haile Gebreselassi war schon vor fast 3 Stunden angekommen). Jetzt waren die Schmerzen egal, nur noch über die Zielmatte und nicht mehr weiterlaufen müssen. Geschafft.
Ich darf ohne Übertreibung sagen, so platt war ich bisher noch nie in meinem Leben. Auf dem Weg zum Verpflegungsbereich musste ich mich ein paarmal hinlegen und die Beine hochlagern, bis ich wieder einigermassen senkrecht war. Dann gab es ein Erdinger Alkoholfrei und einen Verpflegungsbeutel und mir ging es wieder besser ;-)
Trotz der ganzen Quälerei sage ich trotzdem: Das war ein echt super Marathon. Und vermutlich nicht mein letzter Berlin-Marathon in meinem Leben.
(Bevor ihr mich jetzt einliefern lasst: Ich weiß, aber diese Äußerungen kann man vermutlich nur verstehen, wenn man sowas schon einmal mitgemacht hat ;-) )
Nach einer Odyssee durch U-Bahn-Schächte (S-Bahn Sperrungen!) und über unzählige Treppen (Aua!) ging es zurück zum Hotel unter die Dusche. Nach 30 Minuten relaxen auf dem Bett überfielen wir dann einen ahnungslosen Kneipier, wo der Abend und der Tag mit einem opulenten Mahl und zwei richtigen Hefeweizen (diesmal nicht mehr alkoholfrei wie in den letzten Wochen) gebührend gefeiert wurde.
Wer es bis hierher geschafft hat, bekommt auch noch die Kennzahlen des Laufs:
Laufzeit netto: 4 Stunden 45 Minuten 23 Sekunden, Platz 22867(von 41000), Platz 4997 in der Klasse M40.
P.S. Und fragt jetzt wieder bitte nicht jeder: “Wievielter bist Du denn geworden?”. Nein, es geht nicht um die Platzierung, es geht nur darum, den Lauf zu beenden. Das ist kein Wettkampf gegen andere. Ein Marathon ist ein Wettkampf mit anderen, aber nur gegen sich selbst. (oder so …) ;-)
