Schnäppchen für Musikfans
Mal eben ein schnelles Angebot für Musikliebhaber: Bei Amazon gibt es derzeit einen Sampler aus 66 Rocksongs zum Sonderangebot von 3 Euro. Wie ich finde eine gelungene Zusammenstellung für die eigene MP3-Sammlung.
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Sportics.net – Eine Sportplattform der Zukunft
Wer mein Blog regelmäßig liest, weiß, dass ich gerne laufe und mein Training auch gerne online zusammenfasse und tracke. Früher musste man das mühsam mit Papier und Zettel tun, heute in Zeiten des Web2.0 gibt es Online-Dienste, die einem diese Aufgabe wenn nicht komplett abnehmen, so doch sehr erleichtern.
Hierfür (und nicht nur dafür alleine) gibt es zum Beispiel sportics.net, eine offene Plattform, die angetreten ist, den eigenen Ausdauersport abwechslungsreicher, motivierender und unterhaltsamer zu machen. Sportics möchte sich dabei nicht auf den Laufsport alleine beschränkt wissen, sondern gibt dem Nutzer die Möglichkeiten fast alle seine Ausgleichssportarten und Fitnessaktivitäten zu erfassen. Sei es Laufen, Schwimmen oder Fahrradfahren – aber auch klassische Mannschaftssportarten wie Fussball, Basketball oder Volleyball sind vorgesehen.
Hierfür bietet Sportics sogenannte Sporttagebücher, die individuell auf die jeweilige Sportart zugeschnitten sind. Innerhalb dieser Sporttagebücher ist alles an Tracking denkbar, was man möchte. GPS-Daten erfassen, Notizen verfassen und sportliche Leistungen auswerten. Durch die Möglichkeit, sehr viele der heute auf dem Markt verfügbaren Sportcomputer und Datenformate zu verstehen und zu importieren, sind dem anschließenden Auswerten und Verfeinern der eigenen Trainingsplanung und –methoden wenige Grenzen gesetzt.
Der Gedanke, sich mit anderen zu messen und auszutauschen trägt – wie sollte es bei einer online Community auch anders sein – auch hier seine Früchte. Sport kann einzeln oder im Team getrieben werden, jedoch nicht nur real sondern auch virtuell. Gegenseitig Leistungen zu kommentieren und sich dadurch zu unterstützen treibt auch den virtuellen Teamgedanken weit voran.
Sportics geht noch einen Schritt weiter: Durch den sogenannten Live Sport ist es erstmalig möglich, den Sportler zu kontaktieren, WÄHREND er in der Trainingseinheit ist. Klingt unglaublich? Fand ich auch. Wie wird es realisiert?
Das Zauberwort heisst Sportics Realtime Telemetry. Diese ermöglicht, dass die Daten bereits während des Sports auf die Plattform übertragen werden. Freunde, Familie oder Trainer können den Sportler so live beim Sport verfolgen, wenn die Freigabe der Daten für die jeweiligen Personen erlaubt wurde. Man sieht quasi bei Training oder Wettkampf zu und kann kleine Motivationsnachrichten senden. Die Sportics Applikation für das iPhone hat den Grundstein für diese Technologie gelegt. Derzeit stehen Applikationen für Windows Mobile und Nokia ebenso kurz vor der Freigabe wie die ersten Ergometer.
Auf jeden Fall ein spannender Gedanke, beim Marathonlauf eine Anfrage zu bekommen: “Wie geht es Dir?” und man kann mit einem einfachen Tipp auf “Daumen hoch” oder “runter” schon einmal ein Feedback an Freunde und Familie geben. :-)
Wer gerne Sport treibt und dabei auch noch Wert auf Auswertungen und Kommunikation legt, sollte sich einmal umschauen, eine erste Anlaufstelle zu dem was geboten wird, findet ihr hier.
Pokal? Schon wieder Berlin? Neee …
Meine Alemannia hat heute in Frankfurt gespielt. Da, wo ich mich ja die ganze Woche rumtreibe. Bei der Commerzbank. Dann spielen die auch noch in der Commerzbank Arena. Was liegt also näher, als einmal etwas früher Feierabend zu machen und ins Stadion zu gehen.
Zusammen mit 27.500 Zuschauern (darunter ca. 400 Aachener) sah ich dann .. ja was eigentlich? Das erste Spiel unter dem neuen Trainer Michael Krüger. Eine grottenschlechte Abwehrleistung meiner Alemannia. Aber so in der Nachbetrachtung auch eine unheimliche Moral, einen 1:5 Rückstand noch auf ein 4:5 zu drehen. Bei einem Bundesligisten. Naja, muss da erst noch einmal eine Nacht drüber schlafen.
4:6 klingt nach einen Ergebnis eines Elfmeterschiessens, was ja im Pokal nicht ganz unüblich ist. Der Pokal, der hat ja auch seine eigenen Gesetze, jawoll.
Hmm …
Egal, ich habe 10 Tore gesehen und eine Alemannia, die endlich einmal ein Aufbäumen gezeigt hat, obwohl der Klassenunterschied zum Erstligisten doch vielmals überdeutlich war. Trotzdem dieses Eishockeyergebnis.
Mund abwischen … wer will schon nach Berlin?
Kommenden Montag geht es gegen Düsseldorf in der Liga um die Bestätigung des Aufwärtstrends. Think positive, welche Optionen habe ich denn sonst?
Berlin – 42.195 km durch die Hölle :-)
Nachdem wir aus Berlin zurück sind, habe ich ein wenig Zeit gefunden für den versprochenen Laufbericht vom 36. Berlin-Marathon am 20.09.2009.
Mein dritter und bis heute härtester Marathon. Aber gleichzeitig auch der schönste, was nicht nur (aber zu einem Großteil) daran lag, dass ich ihn gemeinsam mit Laufpartner Alfons erlebt habe. Dieses Wochenende war wirklich der krönende Abschluss einer langen Vorbereitung, die für mich nach dem Marathon in Köln letztes Jahre startete. Für Alf war es der Gipfel seiner im Mai 2007 begonnenen Läuferkarriere (“Ich werde nie 10 Kilometer am Stück laufen”). Tja, manchmal kommt es anders … ;-)
Um 5:45 Uhr klingelte der Wecker im Hotel, wir hatten uns um 6:30 Uhr in der Hotellobby verabredet. Start war um 9 Uhr, aber der Vortag in Berlin hatte uns einen Vorgeschmack auf die zu erwartenden Menschenmassen gegeben, so dass wir lieber auf Nummer sicher gehen wollten.
Das Frühstück bestand aus 3 Schokohörnchen und viel Wasser. Überhaupt war es eine weise Voraussicht, die uns am Vortag die körpereigenen Wasservorräte hat auffüllen lassen. So mussten wir bei unserer Sightseeing-Tour am Samstag zwar sehr häufig nach dem Örtchen suchen, aber 4-5 Liter waren goldrichtig für das, was uns Sonntags erwartete. Kaiserwetter! Es wurde im Verlauf des Tages sehr warm, ich vermute wir haben knapp die 25 Grad Marke während des Laufes geschafft.
Mit der U-Bahn ging es zum Potsdamer Platz, von da aus per pedes bis zur Startzone auf der Straße des 17.Juni. Faszinierend, welche Vielfalt an unterschiedlichen Sprachen man hören konnte. Teilnehmer aus über 100 Nationen waren am Start. Ein ganz besonderes Flair lag in der Luft.
Gegen 08:15 Uhr waren wir in unserem Startblock H (4:15h und ohne Zeit) angekommen. H für Helden, denn hier waren u.a. die Läuferinnen und Läufer, die zum ersten Mal einen Marathon liefen.
Die Wartezeit bis zum Startschuss war lang aber kurzweilig. Teilweise kreisten bis zu 5 Hubschrauber über unseren Köpfen. Man konnte nur erahnen, wie weit sich das Läuferfeld der knapp 41000 Teilnehmer sich erstreckte.
Als um 9:00 Uhr endlich der Startschuss fiel, passierte erst einmal gar nichts. Natürlich liefen weit vorne die ersten Läufer los, aber bis die erste Bewegung in unseren Block kam, vergingen noch fünf Minuten. Nach vielleicht 50m gehen war erst einmal wieder Pause. So schlichen wir uns bis zum Start und dem Beginn der Chip-Zeitmessung. Erst nach knapp 20 Minuten und auch erst ab da laufend überquerten wir die Startmatte.
An der Goldelse teilte sich die Läuferschar, um sich direkt dahinter wieder in einem breiten Strom zu vereinigen. Generell war es immer sehr eng. Kein Vergleich zu Köln 2008. Kunststück, dort starteten ja auch nur knapp ein Viertel der Läufer.
Wir gingen im geplanten Tempo an, immer so zwischen 6:20 min und 6:45 min pro Kilometer. Viel schneller wäre auch gar nicht möglich gewesen, schon aufgrund der reinen Menge der umgebenden Läufer.
Ein Wort zur Versorgung an der Strecke: Das war eine spitzenmässige Organisation. Schon nach Kilometer 10 gab es alle 2.5 Kilometer Wasser und isotonische Getränke. Später auch Verpflegung in Form von Bananen und Äpfeln. Wir folgten der Empfehlung und tranken früh und reichlich. Ich vermute, ich habe auf der Strecke mindestens 3-4l Wasser zu mir genommen. Alles andere wäre fahrlässig gewesen bei diesen Temperaturen. Es gab später auf der Strecke genug Möglichkeiten, den Effekt zu geringen Trinkens zu bewundern.
Die Strecke führte uns entlang vieler Sehenswürdigkeiten von Berlin. Vorbei an Moabit, weiter hinter dem Bundestag entlang in den Ostteil der Stadt, über den Straussberger Platz, nach Kreuzberg ans Cottbusser Tor. Dort scheint generell ein Brennpunkt Berlins zu sein, sehr viele Polizisten standen auf diesem Streckenabschnitt.
Weiter nach Süden bis Neukölln, gen Westen vorbei am Schöneberger Rathaus. Wieder nach Norden über Hohenzollern- und Kudamm in die letzte Schleife via Leipziger Straße und Unter den Linden Richtung Brandenburger Tor.
Die Unterstützung auf der Strecke war sagenhaft. Sambabands, Jazzbands, Musikgruppen, Cheerleader und private Gruppen einfach nur mit Beschallung und Krachmachern puschten uns fast konstant auf der gesamten Strecke. Höhepunkt ein Balkon, wo zu lauter Musik von Status Quo (genau in meinem Laufrhythmus) eine private Party lief. Auch die Sambaband, die sich tontechnisch meisterhaft direkt unter einer breiten Brücke platziert hatte, gaben uns einen richtigen Kick und Gänsehaut pur.
Was kann ich zu meinem persönlichen Lauf sagen? Ziemlich hart. Bereits ab Kilometer 23 habe ich gemerkt, dass es an diesem Tag schwer werden würde. Das warme Wetter machte mir zu schaffen. Die Beine wurden früh bleiern. Bei Kilometer 25 nahm ich wie geplant das erste Gelpack. An Kilometer 32 das zweite. Eine direkte Auswirkung habe ich nicht gemerkt, ich vermute jedoch, dass ich es ohne diese Zutat nicht bis ins Ziel geschafft hätte.
Alfons musste sich dann ab Kilometer 30 immer häufiger umschauen, blieb ich doch nicht nur wegen der diversen Überholvorgänge, sondern auch aufgrund nachlassender Kräfte hinter ihm. Aber wir hatten vorher vereinbart, dass wir dieses Rennen gemeinsam beenden, komme was da wolle.
Ab Kilometer 32 habe ich mich eigentlich nur noch Richtung Ziel geschleppt. Die Beine taten weh und waren bleischwer. War es schon schwierig genug, den eigenen Rhythmus zu halten, so kamen nun die Unmengen an unfreiwilligen Gehern hinzu, die unfallfrei passiert werden mussten. Wir überholten Unmengen von Läufern, das waren bestimmt mehr als 1000 Plätze, die wir da gutgemacht haben. Wir stoppten nur an den Wasserstellen, ansonsten liefen wir ständig, ohne dazwischen Gehpausen einzulegen. Irgendwie ging es immer wieder weiter. Von Kilometer zu Kilometer.
Ab der Hälfte der Strecke und aufgrund der hohen Temperaturen gab es etliche Feuerwehrwagen, die eine Hälfte der Straße in eine mobile Duschkabine verwandelten. Auch diese Abkühlung tat sehr gut.
Die ersten Andeutungen von Krämpfen hatte ich zum Glück erst bei Kilometer 41, da hatte es mich in Köln schon deutlich früher erwischt. Man beginnt dann ziemlich hölzern zu laufen, damit man dem Krampf keine Angriffsfläche bietet. Aber irgendwie war das sowieso schon alles egal, denn ab Kilometer 40 war das Brandenburger Tor in Sicht. Kurz vor dem Ziel.
Es war immer unsere Vereinbarung, dass wir das Tor gemeinsam durchlaufen, quasi als Ziel unserer langen Vorbereitung. Es war ein unbeschreibliches Gefühl, nach all den Strapazen endlich angekommen zu sein. Gemeinsam Hand in Hand und jubelnd mitten durch dieses symbolträchtige Bauwerk zu laufen.
Die restlichen 200m ging es vorbei an Tribünen und Unmengen Zuschauern (man bedenke, der Sieger Haile Gebreselassi war schon vor fast 3 Stunden angekommen). Jetzt waren die Schmerzen egal, nur noch über die Zielmatte und nicht mehr weiterlaufen müssen. Geschafft.
Ich darf ohne Übertreibung sagen, so platt war ich bisher noch nie in meinem Leben. Auf dem Weg zum Verpflegungsbereich musste ich mich ein paarmal hinlegen und die Beine hochlagern, bis ich wieder einigermassen senkrecht war. Dann gab es ein Erdinger Alkoholfrei und einen Verpflegungsbeutel und mir ging es wieder besser ;-)
Trotz der ganzen Quälerei sage ich trotzdem: Das war ein echt super Marathon. Und vermutlich nicht mein letzter Berlin-Marathon in meinem Leben.
(Bevor ihr mich jetzt einliefern lasst: Ich weiß, aber diese Äußerungen kann man vermutlich nur verstehen, wenn man sowas schon einmal mitgemacht hat ;-) )
Nach einer Odyssee durch U-Bahn-Schächte (S-Bahn Sperrungen!) und über unzählige Treppen (Aua!) ging es zurück zum Hotel unter die Dusche. Nach 30 Minuten relaxen auf dem Bett überfielen wir dann einen ahnungslosen Kneipier, wo der Abend und der Tag mit einem opulenten Mahl und zwei richtigen Hefeweizen (diesmal nicht mehr alkoholfrei wie in den letzten Wochen) gebührend gefeiert wurde.
Wer es bis hierher geschafft hat, bekommt auch noch die Kennzahlen des Laufs:
Laufzeit netto: 4 Stunden 45 Minuten 23 Sekunden, Platz 22867(von 41000), Platz 4997 in der Klasse M40.
P.S. Und fragt jetzt wieder bitte nicht jeder: “Wievielter bist Du denn geworden?”. Nein, es geht nicht um die Platzierung, es geht nur darum, den Lauf zu beenden. Das ist kein Wettkampf gegen andere. Ein Marathon ist ein Wettkampf mit anderen, aber nur gegen sich selbst. (oder so …) ;-)
Countdown für Berlin – noch 14 Stunden
Nach dem ersten Tag in Berlin – Platte Füsse vom Sightseeing. Dabei sollten wir uns doch schonen.
Morgen wird es warm. Gut, dass wir *nicht* auf Bestzeit aus sind. Das wäre bei 25 Grad auch nicht ratsam.
Wir sind bereit!
Countdown für Berlin – Packtag
Morgen früh geht der Flieger. Heute ist also Packtag. So langsam sammelt sich alles mögliche auf dem Packtisch. Dort kommt alles hin, was auf jeden Fall mit muss. Was jetzt noch nicht darauf kommt wird auf kleinen gelben Notizzetteln verewigt.
Die Bordkarten sind gedruckt, dank Web-Checkin. Morgen muss nur noch der Koffer aufgegeben werden.
Das Programm heute ist ziemlich voll. Jetzt nur nicht mehr bei der Tochter mit der Erkältung anstecken lassen. Einkaufen für die große Nachwuchs-Fete am Wochenende. Abends den Stargast am Bahnhof abholen. Kanariengelbes, Köln-erprobtes Lieblingslaufshirt waschen und vorbereiten. Den Championchip nicht vergessen.
Den Nachbarn bei seinem PC-Problem helfen, ihn bitten, die Berichterstattung am Sonntag auf rbb aufzunehmen und auf DVD zu bannen.
Hab’ ich was vergessen?
Donnerstag
Eine Fussmatte für jeden Wochentag. Irgendwie dekadent, oder? Man könnte es aber auch Dienst am Kunden nennen.
Allerdings kann ich nicht bestätigen, dass täglich auch pünktlich um Mitternacht gewechselt wird. Nachtschwärmer sollten also aufpassen.
Countdown für Berlin – nur noch 4
Heute abend werde ich zum definitiv letzten Mal vor dem Marathon am Sonntag meine Laufschuhe schnüren. Lockeres Beine ausschütteln über ca. 3 km steht an. Ganz langsam, keine Eile. Nur bewegen. Meine Rückenschmerzen haben sich fast komplett verabschiedet. Passt also auch.
Das iFöhn ist geladen, diverse Reiseführer und Nahverkehrsapps sind drauf. Also steht dem verlängerten Wochenende nichts mehr im Wege.
Noch ein Hinweis an potentielle Einbrecher:
Das Haus ist mitnichten am Wochenende verwaist. Zum einen gibt es nichts zu holen (wer was findet => machen wir halbe/halbe?). Zum anderen freut sich der Nachwuchs über das sturmfreie Wochenende und veranstaltet eine ausgedehnte, rauschende Geburtstagsparty. Die Hütte ist also voller denn je.
Rette Deine Freiheit
Anschauen. Jetzt. Los!
Das wäre einfach …
… traumhaft.

Countdown für Berlin – Noch eine Woche
Heute in einer Woche bin ich auf der Piste. HOFFENTLICH!
Seit Ende der Woche plagen mich meine üblichen Rückenschmerzen. Ich hoffe, das lässt sich in den Griff kriegen, notfalls mit Pieks vom Onkel Doc. Gefällt mir gar nicht. Muss sowas eigentlich immer zum blödesten aller Zeitpunkte auftreten?
Aber gut, think positive. Wird schon schiefgehen. Heute Nachmittag teste ich das mal beim wöchentlichen Abschlusstraining mit A. Drückt mir die Daumen!
Countdown für Berlin – Noch 10 Tage
Der Countdown hat begonnen. Wie erwartet ist es verdammt schwierig, das Trainingspensum herunterzuschrauben, ohne ein fies schlechtes Gewissen zu bekommen. Aber das kenne ich ja schon von meinen beiden vorherigen Marathonvorbereitungen.
Trotzdem denkt man jedes Mal aufs neue: Reicht mein Training? Wenn ich jetzt nachlasse, schaffe ich die Strecke nie. Ich muss noch öfter und länger laufen vor dem großen Tag.
Aber: Nein, ist alles schon ganz genau so, wie es sein sollte. Zu meiner eigenen Beruhigung hier noch einmal zum Vergleich das Laufpensum der letzten Wochen. In Klammern dahinter die Summen aus dem Vorjahr, vor dem Köln Marathon 2008.
36 (46) – 26 (48) – 50 (52) – 48 (36) – 53 (35) – 42 (45) – 58 (51) – 31 (24) – 14+?? ( 21) – ?? ( 12) – M-Day
Bis auf den Anfang der Serie habe ich dieses Jahr sogar mehr Kilometer in den letzten Wochen der Vorbereitung abgespult. Also – ruuuhig Brauner. Alles auf grün. Und weiter piano angehen lassen. Viel trinken, mäßig essen. Dann klappt’s auch mit dem Finishen.
Echt nur noch 10 Tage?
