Durchzug
Ich bin für ein sofortiges europaweites Verbot von Durchzieh-EC-Kartenlesegeräten. Dass meine Karte 1 ab und zu mal zickt bei diesen Dingern, war mir schon länger bekannt. Dafür gibt’s ja Karte 2. Aber dass diese dann eben auch noch bei dem Kartenzieher unlesbar war und auch das heftige “am-Pulli-reiben” der Kassiererin (die Karte, Anmerkung der Red.) nichts brachte … argh!
Nachdem ihr und der eiligst herbeigerufenen Chefin nichts anderes einfiel als zu fragen: “Sind die Karten vielleicht abgelaufen?”, durfte ich schnell zum Geldomaten düsen (wo die Karten ohne Probleme lesbar sind) und Bargeld abheben.
Dinge, die nie passieren werden
(via 5FF)
Kulanz ist …
… wenn man auch nach 5 Monaten und unzähligen Kilometern noch das Paar Laufschuhe wegen eines (eigentlich eher unwesentlichen) Materialfehlers zum Neupreis eingetauscht bekommt. Somit begrüße ich also mein neues Pferd im Stall, den ASICS Gel Foundation 7 (mit dessen Vorgänger ich sowieso viel zufriedener war als mit dem Zwischenkandidat GT-2120).
Danke Runners Point!
Projekt 4242 - Woche 1/20
Gute 5 Monate sind es noch bis zum Köln-Marathon am 5.Oktober. Zeit genug, das Training für die Startnumer 4242 in saubere Bahnen zu lenken und vernünftig zu strukturieren. So werde ich ab sofort immer am Ende der jeweiligen Trainingswoche Rückschau halten und berichten.
Die erste Woche lief endlich wieder im normalen Rahmen. 44.6 km verteilt auf 4 Trainingseinheiten sind noch nicht die Welt, aber nach dem holprigen und unregelmässigen Verlauf der letzten Wochen (seit der OP: 0-0-50-15-33) doch wieder mal ein Anfang. Jetzt heißt es in den kommenden 3-4 Wochen das Pensum bei 40-60 Wkm zu stabilisieren und einen vernünftigen Trainingsplan für die letzten 12-16 Wochen auszuarbeiten. Ich bin schon an einigen Stellen im Netz fündig geworden, doch davon zur richtigen Zeit mehr.
Gewichtsmässig muss ich mich die nächsten Monate noch ranhalten, neues Ziel für den Marathontag ist, die nächste Schallmauer zu durchbrechen. Das ist zwar umso schwieriger, als die Grillsaison begonnen hat und die Fussball-EM vor der Tür steht, aber wir werden sehen :D.
In Memoriam Douglas Adams
Heute ist der 25. Mai. Es ist Towel Day!
Wie schon 2007 wird er auch heute hier begangen. Schließlich verdanke ich Douglas Adams unter anderem den Untertitel zu meinem Blog.
So long Douglas, and thanks for all the fish.

Germany - 12 Points
Okay, ich gebe es zu. Früher ™ habe ich den Grand Prix de la Cha … also den Grand Prix gerne geschaut. Nein, ganz genau fand ich damals immer schon nur die Abstimmung genial. Spannend, wer gibt nun wem Punkte und warum bekommen wir von Österreich gar keine oder nur einen demonstrativen Punkt.
Heute habe ich es genau geschafft, erst zur Zusammenfassung einzuschalten. Also der Zeitpunkt, an dem der gesamte Einheitsbrei noch einmal kurz durchgenudelt wurde, samt SMS Voting Nummer. Bah, was einem da an windmaschinenangeblasenen Schlagerpopmultikultieinheitsgebrabbelzombies entgegenmutiert … eklig.
Und dann die Wertung! Nichts von der Spannung der frühen Jahre: UK 1 Point, France 2 Points. Nein. Die ersten 7 Punkte werden lustlos hingenudelt, ohne feierliches Zelebrieren der Punktevergabe. Dann nur das Verlesen der 8, 10 und 12er (wieso eigentlich nicht 4, 8, 15, 16, 23 und 42?). Ausserdem dürfen alle 43 (!) Länder abstimmen, nicht nur die 25 Finalisten.
Ich muß gestehen, ich hab es dann doch bis zum Schluß durchgehalten, irgendwie hat es schon Kultstatus, und wenn es nur der betont distanzierte Reporter der ARD ist. Oder die Kommentatorinnen, die krampfhaft versuchen, die Punktezahl mehr oder weniger korrekt vom Blatt oder Teleprompter abzulesen.
And the winner is …. who cares? Die No Angels - für Nichtkenner: der deutsche Beitrag - ist auf dem allerletzten Platz gelandet.
Alea iacta est
Der nächste Projekteinsatz steht fest. Mindestens 6 Monate an den Kundenstandorten in Bonn und (ab und zu) Darmstadt. Wird Zeit, meine Hörbuchsammlung zu aktualisieren, 86 km einfache Strecke täglich wollen intellektuell verarbeitet werden :)
Welt ohne Öl
Die Spritpreise explodieren, Chinas Boom kurbelt die Ölpreise an und die Vorräte werden so langsam doch knapp. Was passiert eigentlich, wenn diese rasante Entwicklung umgebremst so weitergeht? Alle Anzeichen sprechen dafür, dass sich der Ölpreis innerhalb der nächsten 6 Monate, aber spätestens in 2 Jahren auf einen Niveau von 200$ pro Barrel eingefunden hat.
SPON zeigt in einem düsteren Ausblick, was sich für uns alles ändern wird, wenn das passiert. Sehr lesenswert und macht nachdenklich. Die wichtigsten Erkenntnisse:
- Warme Heizungen werden zum Luxusgut. Wärmepumpen und Solaranlagen boomen, allerdings auch preislich.
- Miete wird teurer, Nebenkosten steigen. Unsanierte Altbauten werden unverkäuflich.
- Pendeln wird unerschwinglich, viele Umzüge sind die Folge. Alternative Antriebe werden notwendig sein.
- Das Konsumverhalten wird sich ändern. Bisher 50% des Einkommens für Wohnen, Energie und Verkehr. Dieser Anteil wird steigen und damit der verfügbare Rest - noch - geringer werden.
- Ergo wird auch die Reiselust nicht mehr bezahlbar, die Freizeitindustrie verliert.
- Die Arbeitswelt wird sich umstrukturieren, manche Branchen sterben aus, neue entstehen.
- Politik: Noch tut sich auf nationaler Ebene nicht viel, man möchte ja nicht beunruhigen und wieder gewählt werden. Wenn der Ölpreis jedoch weiter steigt:
“Die größten Schwierigkeiten drohen allerdings auf internationaler Ebene, wenn sich der weltweite Kampf um Rohstoffe verschärft. Zwischen Ölförderländern und Ölverbrauchern dürften ernste Konflikte entstehen, Belastungen könnte es vor allem in den Beziehungen zu Russland, Lateinamerika und dem Nahen Osten geben. Daneben geraten aber auch die Energie verbrauchenden Nationen in immer schärfere Konkurrenz zueinander. Krisen zwischen Europa, den USA, China und Indien scheinen programmiert.”
Alles in allem ein sehr düsteres und nachdenkliches Szenario, das man hier komplett nachlesen kann.
Fussball ab 2009/2010
Vermarktung pur, Wahnsinn, Schwachsinn, … ich weiß derzeit gar nicht welche Kraftausdrücke mir dazu noch einfallen könnten. Als Stadiongänger (dann vielleicht wieder in der ersten Liga aber vermutlich doch noch in der zweiten Liga) ist es wirklich der totale Irrsinn, was sich die Spielplaner Vermarkter der Liga ausgedacht haben.
Doch entscheidet selber:
Die wesentlichen Änderungen im Spielplan sehen für die Bundesliga acht Topspiele pro Saison am Samstagabend um 20:30 Uhr sowie ein Topspiel pro Spieltag am Sonntag um 17 Uhr vor, welches bis zu acht Mal pro Saison auch um 20:30 Uhr stattfinden kann. Die Konferenz am Sonntag ab 14:45 Uhr umfasst zwei Spiele, die Samstags-Konferenz fünf Partien zur gewohnten Anstoßzeit um 15:30 Uhr. Für die 2. Bundesliga sind ein Spiel samstags um 13 Uhr sowie acht Topspiele pro Saison für Freitags um 20:30 Uhr geplant. Damit umfasst die Konferenz am Freitag zwei Spiele, während die Vierer-Konferenz am Sonntag mit 12:30 Uhr eine neue Anstoßzeit bekommt.
(Quelle: DFL)
NIcht nur, dass Sonntags um 12:30 Uhr nun wirklich die bescheuertste Zeit ist, um ein Spiel anzupfeifen (und vielleicht noch 90 Minuten vorher im Stadion zu sein), auch die Spannung flacht doch total ab. Ein Spieltag wird zukünftig über das komplette Wochenende zerstückelt.
It’s coming home - Filmrätselstöckchen #945
Bald haben wir die 1000 voll. Und obwohl ich nicht sehr oft mitrate, so versuche ich doch relativ zeitnah meine Chronik des Stöckchens aktuell zu halten. Auf jeden Fall habe ich gerade bei probek einen Klassiker schlechthin erraten, die 3 F des Herrn Rühmann. Nur an den schüchternen Händen der beiden Hauptdarsteller.
Auch wenn mir jegliche sittliche Reife fehlt, findet hier ab 22 Uhr jetzt das Filmrätselstöckchen Nummer 945 statt.
Bssssschhhhhhh
So rauscht’s im Hintergrund. Im gulli las’ ich soeben von einer Software, die den surfenden User emuliert und so die tatsächlichen Aktivitäten des Nutzers beim Surfen derart mit Hintergrundrauschen zukleistert, dass sich CSI Schäubli neue Ohren kaufen muss, um noch etwas aus dem Gebrabbel auf der Leitung herauszuhören, geschweige denn zu interpretieren.
Das Tool heisst AntiPhorm und wendet sich gegen das Bestreben einiger Internet Service Provider auf der Insel, Nutzungsverhalten der Kunden auszuspähen und an Werbeunternehmen zu verkaufen. Sehr interessant…
Teuflisches
… eben mit der dunklen Seite der Macht (T*l*kom-Hotline) telefoniert. Wie immer hat sich mein alter Spruch bewahrheitet: “3 Anrufe, 5 Meinungen”. Mein Schwager kam nicht mehr ins Internet, da fiel den diversen Spezialisten ostdeutschen Teilzeitkräften Hotlinern nichts anderes ein, als neue Zugangsdaten zu schicken. “Da haben Sie wohl was falsch eingegeben.” Klar, mein Schwager hat das Routerpassword nicht (meins! :) und bis vorgestern funktionierte noch alles tadellöser.
… Randnotiz: In einer Kommunikationsschulung letzte Woche gelernt: Der am negativsten vorbelastete Dialekt Deutschlands ist der sächsische. Warum zum Teufel stellt man dann alle Call-Center in den FNL auf?
… Abendschnelleinkauf bei P*nny: 6.66 €