Werbung – selbst entscheiden
Dies ist ein durch hallimash vermittelter, honorierter Eintrag
Wer kennt nicht die von Werbung überquellenden Briefkästen? Man ist zwei Tage nicht zu Hause, hat vergessen, dem Nachbarn zu sagen, dass er den Briefkasten leeren soll und schon hat man direkt einen schönen Packen mehr für’s Altpapier.
Damit sowas nicht mehr passiert und die Werbung nicht direkt in die Mülltonne wandert, gibt es diverse Werbverbotslisten. Eine davon ist werblich.de, die angetreten sind, Werbung für den Endverbraucher in Zukunft angenehmer zu gestalten.
Werbung ist ja nicht per se böse oder schlecht. Im Gegenteil: Werbung informiert, hält uns in allen Bereichen des Lebens auf dem Laufenden. Hilft, zu vergleichen, zu sparen und zeigt die bestmöglichen Angebote auf. Werbung ist kreativ, kann gute Laune verbreiten. Kennt jemand noch die Cannes-Rolle? Der jährliche Kinofilm mit den prämierten Werbespots aus aller Welt!? Dies zeigt auch das Werbung Spass machen kann und durchaus sinnvoll ist.
Wie arbeitet werblich.de nun für uns, die Endverbraucher?
Werblich wurde konzipiert, um den Verbraucher vor der täglichen Werbeflut zu schützen. Man kann sich dort mit einem Eintrag in einer Werbeverbotsliste vor ungewollter Werbung mit seinem eigenen Namen, seiner Adresse und Telefonnummer schützen (auch Telefonmarketing ist Werbung und geht mir persönlich sogar extrem gegen die Hutschnur).
Im Gegenzug kann man sich aber auch Unternehmen aussuchen, mit denen man gerne in Kontakt treten möchte. Werbung, die einen persönlich interessiert und mit deren Angeboten man auch etwas anfangen kann. Zusätzlich dazu wird man selbst zum eigenen Adresshändler. Verdienen sonst die professionellen Adressbroker mit unserer Adresse Geld, geht das nun auch umgekehrt: für jedes von freigeschaltete Unternehmen erhält man eine Prämie, die auf dem eigenen werblich.de-Konto gutgeschrieben wird.
werblich.de ging Anfang Mai online und befindet sich in der Beta-Phase. Das äußert sich momentan im etwas beschränkten Angebot für den Endverbraucher, wird nach eigenen Aussagen aber ausgebaut. Zur Zeit fehlen noch Hinweis auf die genauen Verdienstmöglichkeiten und die Auswahl expliziter “Werbewünsche”. Auf jeden Fall habe ich mich erst einmal in die Verbotsliste eingetragen und bin gespannt, wie “leer” mein Briefkasten in Zukunft sein wird :-).
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