Eine spontane Entscheidung …

… über die ich aber vermutlich noch ein, zweimal schlafen werde:

Wir müssen alle sterben!!11!!EINSelf!!!

– und somit auch dieses Blog.

Die Entscheidung fiel nach Lektüre von Renées Artikel, drüben bei Nerdcore.

Folgende Auszüge daraus erklären meine Beweggründe ziemlich gut:

“Es gibt das sogenannte Blog-Sterben, tatsächlich ist das allerdings nur ein Wechsel der Online-Aktivitäten der Leute (und die Tagebuch-Blogger interessieren zumindest mich im Jahr 2010 überhaupt nicht mehr). Linksammlungen pflegt man nicht mehr auf einer eigenen Website, sondern auf Facebook oder sonstwo, kurze Mitteilungen macht man per Twitter, wozu also ein Blog. (…)

Dann kam Twitter und Micro-Blogging und das umgibt nun wiederum das Gesamtgebilde in einer neuen Schicht, das Netz besteht 2010 also aus mehreren Schichten und jede neue Schicht ist „kommunikativer“ als die vorherige (…)

Es gibt also dieses Blogsterben, das ist nur tatsächlich ein Wechsel des Long Tail in eine neue Kommunikations-Schicht im Netz.”

Kann ich nur unterschreiben. Meine Kommunikation (auch mit den vielen netten Menschen, die ich als Blogger kennengelernt habe) verlagert sich auf Twitter und Facebook. Dort halte ich Kontakt, da tausche ich mich aus.

Teile des Blogs werden rudimentär sicher noch 2-3 Monate bestehen bleiben, alleine wegen der AGB der bezahlten Blogposts (hallimash, trigami). Für das Filmrätselstöckchen wird eine neue Heimat gesucht, aufgrund Zeitmangels kann ich leider in letzter Zeit selber kaum noch teilnehmen. Der Teilnehmerkreis hat sich sowieso zu einem (netten) kleinen Haufen zusammengedampft.

Sicher werde ich auch meine Web2.0 Kontaktdaten hinterlegen für diejenigen, die diese noch nicht haben und (auch virtuell) Kontakt halten möchten.

Die Karawane zieht weiter.

In diesem Sinne vermutlich bald:

So long, and thanks for all the fish.


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Kommentare

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Fände ich schade.

Ich finde ja, dass auch wenn der Content weniger wird, Blogartikel dennoch ihre Daseinsberechtigung haben. Man kann nicht alles in die kürze von 140 Zeichen packen, und im Blog kann man auch ältere Artikel nachlesen, was bei Twitter oder Facebook doch ein wenig unbequem ist.

Ein Blog ist für mich das Langzeitgedächtnis und das “Magazin”, während Twitter und co. eher den Spontanen Bereich und die “Kurznachrichten” abdecken.

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Ich fänd’s auch schade. Ich les gerne längere Artikel und zur Zeit auch oft erst verzögert. Bei Twitter bin ich gar nich angemeldet und bei Facebook halte ich mich auch nicht so oft auf. Mag lieber hier weiterlesen :-(

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Ich hab meinen Blog auch vor ein paar Tagen erstmal geschlossen. Selbst bei Twitter bin ich eher inaktiv geworden.
Inzwischen konzentrier ich mich nur noch auf Facebook, da da auch die meisten meiner “Reallife-Freunde” sind. Da gibts dann auch mehr Feedback zu den Posts ;)

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Hmmmm….

schade, irgendwie hab ich Dich immer gern gelesen. Nicht nur bei Twitter. Naja… ich weiß ein paar Blogger, die mal aufgehört haben und schnell wieder dabei waren.. mal schauen, was hier passiert :-)

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Boah, Ihr macht es einem echt schwer. :-) (Danke!)
Ich sagte ja, ich schlaf noch mal drüber. Mal sehen wie die Welt morgen aussieht. Fakt ist aber trotzdem, dass die Postingfrequenz allgemein (empfinde ich zumindest bei den sog. Privatblogs) und bei mir doch deutlich gesunken ist. Sicher nicht zuletzt aufgrund der Verlagerung zu anderen Netzwerken (Twitter, Facebook, VZ’s usw.).
Schade fände ich es, wenn das Blog einfach lieblos rumdümpelt, dann lieber ein klarer Schnitt als etwas halbherziges. Hmm…

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Lass ihn einfach leben, und immer wenn es dich überkommt schreib’ etwas hinein. UNd wenn du keine Lust hast, etwas hinein zu schreiben, dann lass ihn einfach ruhen So mache ich es auch mit meinem Blog. Wäre doch echt zu schade, wenn das hier alles verschwände…
Gruß
Uwe

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Hmm, … Ich wollte ja auch ‘nen Schnitt machen, habe die Entscheidung aber doch noch überdacht.
Das Blog frisst kein Brot und zwingt auch nicht wirklich zum Schreiben. Lass es leben!
Die Sache mit der Karavane stimmt so nicht. Ich für meinen Teil habe mit Twitter, Facebook, VZ’s nichts am Hut und werde daran auch nichts ändern. Twitter ist mir zu popelig und die anderen Geschichten dienen wohl eher der Datensammlung von wem auch immer. Mir wäre es daher lieber, wenn das hier erhalten bliebe. Und warte mal den Sommer ab, da hast du wieder viel zu berichten. Lauferei und Marathons bieten sicherlich genug Stoff.
Und falls du doch dicht machst, sehe ich dich ja immer mal bei Live. ;)

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