Das. geht. zu. weit.
Nur ein Link zum Thema Robert Enke. Und noch einer. Danke deutsches Fernsehen, danke dem sogenannten Journalismus. Danke Pro7, danke STERN, danke SPON.
Nein, das geht nun wirklich zu weit. Mir wird übel bei solcher Art von “Berichterstattung”.
Schön das du es Aussprichst Dirk, mir ist nicht nur übel von den vielen Berichten sondern von dem ganzen “Geschrei” was da mal wieder gemacht wird. Vor ca. einem halben Jahr hat sich ein Bekannter das Leben genommen, da krähte kein Hahn nach. Nur weil er ein Spitzensportler war??? Wirst sehen in einem Monat ist alles wieder beim “alten”.
Den Sarg im Stadion aufbahren so ein Sch…
#Kopfschüttel, Unverständniss, armes Deutschland
Der “Rummel” ist ja in gewissem Maße ok. Eine Person des öffentlichen Lebens hat sich das Leben genommen. Somit wird das Thema auch in der Öffentlichkeit angesprochen und diskutiert. Ist eben so.
Aber was dann in der Berichterstattung zu weit geht, ist dieses ganze Betroffenheitsgetue à la Kerner, Beckmann und Konsorten. Ausschlachten um der Quote und Auflage willen. Keine Grenzen in der Zurückhaltung finden.
Trauern, Abschied nehmen, gerne auch Hinterfragen des Geschehenen. Aber bitte mit dem gehörigen Respekt vor dem Toten und der Familie.
Den Schritt seiner Frau fand ich übrigens sehr mutig und richtig.
Ich sage ja auch nicht das es Grundverkehrt ist, für seine Frau war es bestimmt ein wichtiger und nötiger Schritt das ganze zu verarbeiten. Aber mal ehrlich … die Beerdigung wird im TV live übertragen. Ist das wirklich notwendig? Es ist einfach zuviel …
Ich weiß nicht wirklich warum der Mensch so betrauert wird.
Sicher hatte er Probleme und sicher ist das traurig. Und ach seine arme Frau der es bestimmt nicht besser geht als irgendeiner anderen, der gerade der Mann unverhoffter Dinge gestorben ist.
Allerdings habe ich nicht viel Verständnis für jemanden, der sich vor einen Zug wirft und damit das Leben eines völlig Unbeteiligten zerstört.
Redet eigentlich jemand über den Zugfahrer?
Nicht wirklich. Der scheint ja jedem egal zu sein. Stellt sich die Frage wer denn da an dem besagten Tag und vor allem jetzt danach mehr leidet.