Schon wieder ein Glashaus und ganz viele Steine

So sah das vorhin bei mir im Twitter aus:

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Was ist passiert? Markus Beckedahl, Betreiber des Informationsblogs netzpolitik.org hatte am Samstag ein Memo zur Rasterfahndung bei der Deutschen Bahn veröffentlicht. Die Deutsche Bahn, diesmal ungewohnt und ohne Verspätung, reagierte prompt und schickt ihm eine Abmahnung ins Haus.

Wie war das noch gleich mit freiem Journalismus und so? Und die Sache mit dem Glashaus sollte man den Verantwortlichen auch noch mal erklären.

Update:

Das Medium Internet und besonders Twitter zeigt mal wieder, wozu es fähig ist. In Windeseile (es ist noch keine Stunde vergangen) verbreitet sich die Nachricht und wird vielerorts aufgegriffen. Stellvertretend dafür Thomas Knüwer vom Handelsblatt in seinem Blog:

Hartmut Mehdorn will sich nach Informationen der DPA in einem Brief an die Mitarbeiter für die Bespitzelungsaktion entschuldigen: "Aus heutiger Sicht waren wir hier übereifrig", soll in dem Schreiben stehen. Vielleicht enthält ein Entschuldigungsbrief der Rechtsabteilung an Netzpolitik bald Ähnliches.


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[...] Ergänzend noch dazu die entsprechenden Meinungen auf Rivva.de. Das Bild zum Eintrag aus den Commons, der Auszug-Text zitiert dhaunsch. [...]


Kommentare

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Diesmal ist wohl die Bahn Don Qjuiote und der Twitternde und Bloggende Mop die Windmühle!

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Dieses deutsche Abmahn(un)wesen, welches in der Art wahrscheinlich weltweit einmalig ist, nervt mich schon seit Jahren. Dass jetzt aber nicht mehr nur abkassiert wird, sondern auch Kritiker eingeschüchtert werden, scheint eine neue “Qualität” zu sein…

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