Alles betreut.de oder was?
Hinweis: Dies ist eine von trigami vermittelte Auftragsarbeit, für welche ich ein Honorar erhalte. Konkret heisst das: Ich werde dafür honoriert, dass ich über ein Produkt oder eine Dienstleistung schreibe (und nicht dafür, dass ich positiv darüber schreibe). (Mehr Informationen)
Man kennt das ja: Man möchte als junge Eltern auch mal wieder einen gemeinsamen Abend verbringen und hat niemanden, der auf die lieben Kleinen aufpasst. Die Oma hat Masern und die Schwester kriegt Besuch aus dem Altenheim. Oder war es umgekehrt? Egal, ich denke, das Problem ist klar.
In diese Bresche möchte betreut.de mit seinem Angebot springen. Versprochen wird, aus einer Basis von mehr als 10.000 Babysittern den richtigen für den Nachwuchs zu finden. Zehntausend? Für einen Service, den ich bisher noch nicht erwähnt sah? Klingt, als ob da im Hintergrund gearbeitet wurde und nun erst der öffentliche Start gelang. Vielleicht greift der Service auch auf eine bestehende Datenbank zu.
Okay, einfach einmal unsere Postleitzahl eingegeben und siehe da: Ich bin positiv überrascht, von der Vielzahl der Treffer. Weit über 100 Ergebnisse sind angezeigt, teilweise mit Text und Foto, teilweise nur mit Namen und Ort.
In der linken Spalte kann man die Suche eingrenzen, den Umkreis vorgeben, Präferenzen für Alter, Geschlecht, Stundensatz und letzten Login vorgeben. Kommt mir alles wie ein heftiger Reuse aus dem letzten Singleportal vor :-) . Aber natürlich erfüllt das alles seinen Zweck. Ich grenze die Suche weiter ein und finde - wenn auch nicht im gleichen - so doch im Nachbarort ein Angebot. Ein weiterer Klick gibt detaillierte Auskunft über Erfahrung mit verschiedenen Altersgruppen, zusätzlichen Aufgaben (Einkaufen, Haushaltsarbeiten), Stundenlohn, verfügbare Zeiten, Sprachen, Abschluss, ….. es ist einfach zu viel das alles aufzuzählen. Ich muss sagen, in dieser Vielfalt hätte ich mir das gerne gewünscht, als unsere Kids noch kleiner waren.
Andererseits ist dies natürlich auch eine Möglichkeit, sich für diese Aufgaben zu bewerben. Einfach Postleitzahl eingeben und schon erscheinen Gesuche in der Region.
Neben diesen beiden Möglichkeiten der Suche gibt es in der FAQ wertvolle Tipps über den Umgang mit Babysittern, Risiken, Gefahren und Verhaltensregeln. Sieht alles sehr rund aus.
Stellt sich die Frage, wie sich dieser Service finanziert. Werbung ist trotz extra ausgeschaltetem Adblocker nicht zu finden, also werfe ich einen Blick in die AGB:
§3 Preise
(1) Für die Nutzung bestimmter Dienste auf der Plattform fällt ein Entgelt an. Zur Freischaltung solcher entgeltlichen Dienste akzeptiert der Nutzer die damit verbundene Zahlungsverpflichtung durch das Klicken auf ein dann angezeigtes Bestätigungsfeld. Die Entgelte und Konditionen dieses Dienstes werden im Laufe der Freischaltung angezeigt.
Okay, nichts genaues, also muss ich mich anmelden, um näheres zu erfahren? Schade, ein wenig mehr Transparenz würde doch nichts schaden, wenn man nichts zu verbergen hat, oder? Nun gut, nachdem ich verifiziert habe, dass ich mich als Nutzer jederzeit wieder abmelden kann (Email genügt), melde ich mich als “suchend” an. Ich schließe den Prozess ab und suche einen Babysitter. Gesucht - gefunden - Kontaktaufnahme. Nein. Erst einmal darf ich mich entscheiden für welche Dauer ich Premium Nutzer werde. Pro Monat im Monatsabo 6.99 €. Günstiger, wenn man sich länger bindet.
Ab hier muss nun jeder für sich entscheiden, was einem der Service wert ist. Ich denke, Service hat seinen Preis, fände es jedoch fairer und ohne schalen Nachgeschmack, wenn dieser Preis auch offen dargestellt würde. So bleibt dann der Beigeschmack erst angefixt und dann (vielleicht oder auch nicht - das muss jeder selber entscheiden) abgezockt worden zu sein.
Also Jungs und Mädels von betreut.de. Ein wenig mehr offen(siv)e Preisgestaltung und dann klappt’s sicher auch mit den Nutzern.
Zahlen muß man so oder so, dann fühle ich mich als Kunde doch besser, wenn ich direkt darauf hingewiesen werde. Ich darf mal kurz aus Eurer Beschreibung zitieren:
Vertrauen ist die Basis für eine Zusammenarbeit.
Trackbacks & Pingbacks
[...] Internetbaron 24. Wunderbär 25. Dhaunsch 26. [...]
[...] Rande: trigami-Blogger dhaunsch schreibt etwas über Preisgestaltung des Dienstes. Das kam bei mir meines Erachtens nicht. Ich [...]
[...] berichten andere Trigami-Blogger davon, dass die Nutzung der Angebote mit Kosten verbunden sei, was wie ich finde, völlig unnütz ist. Klar, dass das Unternehmen Geld verdienen will. [...]
Kommentare
Kommentieren
E-mail wird nicht angezeigt, HTML erlaubt:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>