Playjack - Skat online
Hinweis: Dies ist eine von trigami vermittelte Auftragsarbeit, für welche ich ein Honorar erhalte. Konkret heisst das: Ich werde dafür honoriert, dass ich über ein Produkt oder eine Dienstleistung schreibe (und nicht dafür, dass ich positiv darüber schreibe). (Mehr Informationen)
Online Plattformen für Poker schiessen derzeit wie Pilze aus dem Boden. Im Supermärkten gibt es Pokersets für die Jüngsten und im TV laufen live übertragene Pokerturniere. Was liegt also näher, den Boom mitzunehmen und auch das urdeutsche Skat und Doppelkopf im Internet als Online-Spiel anzubieten.
Diesen Weg geht Playjack, die Geschicklichkeitsspiele-Plattform für Skat (und bald für Schafkopfen und Backgammon). Für Neuanmeldungen gibt es 25 Euro Startguthaben, das Spielen ist kostenlos möglich beziehungsweise auch in Geld-Turnieren und in sogenannten Cashgames.
Nach der obligatorischen Registrierung mit Bestätigungsmail versuche ich mein erstes Spiel. In einem Extrafenster erscheinen die Spieler, die gerade online sind, inklusive der Tische und des Einsatzes. Per Knopfdruck erstellt man einen eigenen Tisch und schon kann es los gehen.
Das Spiel ist übersichtlich und eindeutig gehalten, reizen und spielen geht flüssig und dankenswerterweise ohne viel Schnickschnack vonstatten. Leider finde ich nach den ersten Spielen den Abmelden-Knopf nirgendwo und muss entgegen der Warnung, dass sich dies negativ auf mein Spielkonto auswirkt, den Tisch mit “Fenster schließen” verlassen. Später habe ich dann im Chat mit den freundlichen Mitspielern den Grund erfahren: Jeder Tisch ist auf eine gewisse Anzahl an Spielen ausgelegt. Somit darf man erst danach den Tisch verlassen. Macht Sinn und muß man natürlich berücksichtigen.
Der ersten Enttäuschung (durch den eigenen Fehler) ist nun eine weitere Neugier gefolgt. Ich schaue mir die weiteren Optionen an.
Es gibt die Möglichkeit an Turnieren teilzunehmen und um Geld zu spielen. Dazu zahlt man Startgeld (beginnend mit 1,- € bis hin zu 20,- €, zumindest in der aktuellen Auswahl) und kassiert je nach Platzierung ein Preisgeld von 10,- € bis 120,- € (wieder zum Zeitpunkt meines Nachschauens). Durch die Turniere kann man sich auch für den German Skat Cup qualifizieren, der Anfang Februar stattfindet (inklusive TV-Finale). Soweit gehen meine Ambitionen doch nicht (und schon gar nicht meine Fähigkeiten).
Ansonsten wirkt die Navigation und das Spielen sehr flüssig, es gibt Möglichkeiten, weiteres Geld einzuzahlen, Abhebungen durchzuführen bzw. im Forum und der FAQ nach Hilfe zu stöbern. Funktionen wie das Skatgericht (aktuelle Urteile, besser Richtlinien rund um das Skatspielen) runden den Gesamteindruck ab.
Für ambitionierte Skatspieler sicher eine Alternative an einsamen Winterabenden, ohne sich dafür in verrauchte Kneipen oder Vereinsheime setzen zu müssen. Allerdings somit kein Fall für mich, wobei mir der Test ehrlich gesagt Spaß gemacht hat und ich sicher mein Startgeld von 25€ bis zum Schluss ausreizen werde. Besonders gespannt bin ich auf die Erweiterung um Doppelkopf, wobei ich da sicher vorher noch ein wenig trainieren muß.
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[...] dhaunsch Veröffentlicht von lantzschi Abgelegt unter Bezahltes [...]
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