Vorbeugen ist besser als aufwischen

In stern.tv gab es eben einen interessanten Bericht zum Thema Filesharing und Abmahnungen. Anwesend der Anwalt Christian Solmecke (good cop, Verbraucheranwalt :) ) und ein böser der MI (Musikindustrie), dessen Name ich ob der ignoranten Haltung, die er vertreten hat vergessen habe.

Das coole an der Sendung war der Hinweis, auf die sogenannte vorbeugende Unterlassungserklärung, die man an die 6 grossen Musikfirmen abgeben kann. Danach kann man von diesen … (…) … Herrschaften nicht mehr abgemahnt werden.

Genaueres und die Formulare gibt es auf der Webseite von stern.tv. Die Abgabe der Unterlassungserklärung hat übrigens keine präjudizierende Wirkung, d.h. man sagt damit nicht, man hätte diese Straftat bereits begangen.

Wie wäre es, wenn jeder so ein Teil ausfüllt und abschickt. Dann sind Herrschaften RA mit den Geschäftsmodell “Abmahnung” schnell ihre lukrativen Nebeneinkünfte los. Alternativ könnte natürlich auch mal endlich die Dame Bundesjustizministerin endlich zu Potte kommen und die ersten Abmahnungen finanziell begrenzen und so mit diesen horrenden Gebühren Einhalt gebeten.

Update:
Passend hierzu: Madonna Dumps Record Industry, nach Nine Inch Nails Help Seal Record Industry’s Coffin


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Kommentare

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Ich hab’s auch gesehen. Ganz schlimm fand ich den Oberfuzzi von dieser “Ermittler”-Agentur. Das war ja mal ein Schleimbeutel. Und was muss der 3500-Euro-Junge für einen Hass auf seinen Nochmal-mit-dem-Schrecken-davongekommen-Sitznachbarn geschoben haben…

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Ja, daß Säbelrasseln will nicht aufhören. Hier und da mal einen aus der Masse herausgepickt, Sensationsprozeß (in den USA) und schon gibt es eine dpa Meldung oder einen Investigativ Journalien Beitrag im “Wir helfen Ihnen TV”. Während Lieschen Müller plötzlich alle Mp3 Dateien, die sie wahrscheinlich legal auf ihrer Festplatte ruhen hat, aus purer Angst vor einer Abmahnung löscht, verkaufen asiatische und osteuropäische “Geschäftsleute” Raubkopien tonnenweise und verdienen Milliarden.

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