Schwimmen in fremden Gewässern
Oder besser Laufen in fremden Gefilden? Sei es wie es ist, auf jeden Fall habe ich heute endlich mal die Gelegenheit genutzt und den Hotelabend mit einem langen Lauf in unbekannter Umgebung gestartet. Natürlich hatte ich mir das Areal vorher in der Übersicht angeschaut und mir eine Route ausgesucht, aber irgendwie sehen die Dinge in Bodennähe doch anders aus, als aus dem All :) .
So entschloß ich mich irgendwann einfach weiter zu laufen und die Uhr bestimmen zu lassen. Die Route kann ich ja dann nachträglich vermessen. Ich beschloss, nach 30 Minuten einfach umzudrehen.
Es hat seine Reize, nicht nur immer die sinnbildlich plattgetrampelten Wege zu laufen, sondern einfach das Unbekannte und Neue zu erkunden. Ich prägte mir markante Wegpunkte ein, damit ich später auch wieder zurückfinden würde. Denn, wie schon oft festgestellt, sehen Wege, in die entgegengesetzte Richtung beschritten, immer deutlich anders aus.
Die klare Luft und die untergehende Sonne halfen schnell, die Gedanken des Tages zu ordnen und den Kopf frei zu bekommen. Nach 30 Minuten war ich schon weit weg vom Hotel, fand aber keinen geeigneten Umkehrpunkt, der später bei der Vermessung helfen könnte. In der Nähe sah ich dann doch eine Straße und beschloß, noch bis zur Unterführung weiterzulaufen und erst dann umzukehren.
So wurde dann aus der “Darmstädter Stunde” ein Lauf von 11,6 km in etwas mehr als 1:05h.
Was du nicht sagst, die Katze lässt das mausen nicht.
Ich hoffe Du hattest eine tolle Runde.
Gesehen hast Du aber nix – bei dem Tempo – oder.
Ich ziehe den Hut vor Dir :-)
Da hab ich jetzt mein neues Jahresziel, in Reichweite Deiner Temporunde zu kommen. Nochmals super.
Ach quatsch….so schlimm ist das gar nicht. Und wenn Dein Knie ruhig bleibt, schaffst Du das locker! Glaubs mir!