Barcamp - Session: Facebook for Dummies

Web 2.0 at it’s best!? Der Hype um Facebook und was steckt dahinter?

Ich bin bisher total an dieser Community vorbeigeschrammt. Nun wurde ich neugierig. Dazu kommt diese Session gerade recht. 31 Millionen aktive Nutzer, davon 70% aller Studenten aus USA.

Parallel dazu habe ich mich natürlich gleich bei FB angemeldet. Man muß ja alles einmal ausprobiert haben, gell :) ? Ich lade hiermit jeden ein, der dies liest und auch bei Facebook ist, meine bisher leere Buddylist mit Leben zu füllen.

Highlights:

Facebook hat einen Feed: Was machen Deine Freunde gerade? Wen haben sie entdeckt? Kenne ich den vielleicht auch? Total konfigurabel allerdings. Zum Beispiel habe ich meinen Chef hinzugefügt, will aber gar nicht wissen, wen der gerade entdeckt hat. Dies lässt sich einstellen. Bleibt die Frage, warum man seinen Chef dann hinzufügen möchte. Die Konfiguration so einfach wie möglich, viel AJAX und so’n Kram.

Timeline Funktion: Man sieht, wen man wann und warum hinzugefügt hat (aus Metadaten beim adden). Dies ist hilfreich, wenn man später seine Liste bereinigen möchte. Semantische Verknüpfungen werden möglich und man kann sich die Daten in allen möglichen Variationen aggregieren.

Upload von Adressbüchern mit automatischem Check, ob der/diejenige bei Facebook angemeldet ist.

Virtual Gifts: Für 1$ kauft man kleine Bilder, die man dann verschenken kann. Darauf fahren die amerikanischen Kids scheinbar voll ab und es wird gesammelt wie wild. Damit macht Facebook ein Schweinegeld ;) .

TheWall: Das ultimative Kommunikationsinstrument der MySpace-Generation, LOL.

Gruppen: Nur dazu da, zu zeigen wie cool man ist, schreiben tut man da im Normalfall nichts.

Apps/API zu anderen Tools: Facebook als Hub aus allen anderen Communities und Social Applications.

XING vs. Facebook: XING ist mehr als Adressbuch business-seitig. Facebook ist eher das Komunikationsnetzwerk für den Freundeskreis.

Das Beste zum Schluß, der Datenschutz: Zitat aus der Runde: “Dagegen ist Google eine geschlossenes Buch. Wir nutzen alles, Privatsphäre ist uns sch****egal.” Das wäre fast ist dann schon ein KO Kriterium für mich.

UPDATE

Dazu ein kurzer Film http://www.albumoftheday.com/facebook/

Hat sich mal jemand über ICQs Privacy Policy aufgeregt?

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Barcamp Cologne 2: Doping für’s Hirn

Inspirationen en masse haben wir vom Barcamp mitgebracht. Jetzt müssen wir uns erstmal wieder sortieren - besonders das Feedback, das wir zu konsumo erhalten haben.


Kommentare

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Alles was ich in meiner Zeit als Blogger, Nutzer und Mitwirkender in dem ganzen ultracoolen Web 2.0 Gedünschiss gelernt habe ist eingentlich folgendes:

Social Networking, Web 2.0 Communitys, Blogs, Second Life, Dienste wie Facebook, XING, Counter, Analyzer und Feed Reader können dein ganzes Leben (auch Real Life) genannt in Anspruch nehmen. Sie nehmen dich auf. Du vertiefst dich in dein zweites virtuelles Leben, dass du mithilfe all dieser Dienst aufbaust. Natürlich ist dieses Leben faszinierend, erfreuend, zeitintensiv und spannend, doch schnell ist auch der Punkt erreicht indem man nur noch 2.0 denkt und das gute alte Leben (Real Life) einfach zu kurz kommt.
Dieser Punkt ist perfekt um Nachzudenken, Schlüsse zu ziehen, zu bewerten und dann herauszufinden, ob das alles wirklich das ist wofür du einen Groß(oder auch: Klein-)teil deines Leben “opfern” willst.

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Wahr gesprochen. Deswegen reicht es mir, mal unter die Oberfläche zu schauen oder auch schon mal nur oben mitzuschwimmen. Untergehen sollte man darin nicht, sonst hätte ich mich trotz aller Sicherheitsbedenken auf Facebook gestürzt. So bleibe ich primär dem Community-Stuff fern und nur ein Gelegenheits-XINGer, aus beruflichen Gründen.
IM zähle ich eher noch zum Web 1.0, das auch dem Leben 1.0 näher ist.
Ausserdem ist es wichtig, gerade auf solchen Veranstaltungen wie dem barcamp auch mal in persona mit den Leuten zu reden, diskutieren und sich über aktuelle Themen auseinanderzusetzen. Einfach mal komplett neue Leute kennenlernen. Das war unheimlich spannend und inspirierend die letzten beiden Tage.

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