Blogparade: Bloggtipps für Einsteiger

Jan hat in seinem UPLOAD-Magazin eine Blogparade mit dem Titel “Bloggtipps für Einsteiger” ausgerufen. Ich habe vor einiger Zeit schon davon berichtet. Nun ist der Zeitpunkt gekommen, das Projekt startet heute.

Blogtipps

Caveat: Die Tipps, die ich hier zum Besten gebe, sind rein objektiv und beruhen auf meiner persönlichen Erfahrung.

Womit fange ich an? Vielleicht mit der technischen Seite.

Ich benutze für mein Blog Wordpress, und zwar auf einer eigenen Domain, nicht bei wordpress.com auf einer vorinstallierten Plattform. Das finde ich ganz wichtig, denn nur so hebt man sich aus der Masse der vielen ‘ich-mach-mal-eben-ein-Blog’ User heraus. Suchmaschinen finden mich so leichter und das Alleinstellungsmerkmal einer eigenen Domain ist nicht zu verachten. Ausserdem kann ich so mein System konfigurieren und tunen wie ich möchte und muss nicht auf andere Rücksicht nehmen. Der Nachteil ist natürlich, es ist pflegeintensiver, Datenbankbackups und Pflege der Versionsstände sind meine Pflicht und wenns mal was schiefgeht, hilft mir (erstmal) niemand.

Kommen wir direkt zum Tuning. Ganz wichtige Punkte sind die sogenannten Plugins, Erweiterungen der Grundkonfiguration, die das Wordpress System erst individuell gestalten und ihm Flügel verleihen. Ganz wichtige davon sind meiner Meinung nach:

Akismet: Schützt Euch vor Spamkommentaren. Je bekannter Euer Blog wird, umso wichtiger wird das.
Instant Upgrade: Nicht für den Einsteiger in der Grundkonfiguration, danach aber wirklich: 1-klick-Upgrade des Systems. Vielleicht kann Euch jemand beim Einrichten helfen.
Database Backup: Einmal die Woche das Datenbank-Backup in der Mail. Was gibt es schöneres (beim Datenverlust?)

Das sind jetzt mal die wichtigen (abseits vom Mainstream), andere werdet Ihr finden, wenn Ihr weiter mit Wordpress beschäftigt.

Inhalte: Schwierig. Sucht Euch etwas aus, worüber Ihr schreiben könnt. Woran Ihr Spass habt. Die besten Ideen dazu holt Ihr Euch am Besten, wenn Ihr andere Blogs lest. Sei es nun, dass Ihr ein privates Blog führen wollt oder vielleicht ein Fachblog. Diese Enstcheidung nimmt Euch niemand ab. Aber bleibt der einmal eingeschlagenen Linie treu, sonst bildet Ihr keinen Leserstamm. Natürlich darf man sich weiterentwickeln, aber das muss erkennbar und nachvollziehbar sein. Bleibt authentisch!
Wichtig auch: Wenn Ihr zitiert, vergesst die Quellenangabe nicht.

Besucher: Ganz wichtig. Was nützt einem das beste Blog, wenn man nicht gelesen wird. Nunja, manch einer mag aus Selbstzweck bloggen, als eine Art Tagebuch. Das geht aber auch offline und ist sicherer. Denkt dran, Ihr teilt der ganzen Welt Gedanken und Einstellungen mit.
Aber eigentlich möchte doch jeder, dass das eigene Blog auch gelesen wird. Es soll sich eine Kommunikation zwischen Blogger und Leser entwickeln, durch Kommentare und Verlinkungen etc. Und wie macht man das am besten? Ist ganz einfach – by f**** doing it. Macht es selber. Hinterlasst Kommentare in anderen Blogs, Ihr verlinkt dadurch Euer eigenes Blog und bringt die Lawine ins Rollen. Wenn Ihr zitiert, setzt ein Trackback, woher Ihr den Ansporn, Hinweis habt. Ich bin jetzt zwar nicht grade der Megablogger, aber ich versuche gerade, mit dieser Methode meinen Traffic zu steigern und kann nur sagen: Es funktioniert.
Wie überall gilt aber hier: Wichtig ist letztendlich wesentlich der Inhalt. Wenn Ihr keinen vernünftigen Content abliefert, der die Leser anspricht – bleibt keiner bei Euch.
Und noch etwas: Nehmt auch an Blogparaden teil. Wenn Ihr dies lest, könnte es sein, dass Ihr gerade über eine solche zu mir gestossen seid :) .

Und zum Schluß: Postet regelmässig und habt Spass an der Sache. Nur so hat auch Euer Blog eine Chance sich zu entwickeln.


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[...] dhaunsch: Blogtipps für Einsteiger [...]


Kommentare

Gravatar

Bei Wordpress gibt es in letzter zeit ja wirklich viele “wichtige” Updates, was mich ja schon etwas abschreckt. Funktioniert dieses Upgrade Plugin denn wirklich zuverlässig ?

Gravatar

Ich habe es bisher nur zweimal testen können, von 2.1.irgendwas auf 2.2 und dann auf 2.2.1. Das hat beides anstandslos geklappt! Die Vorarbeit ist etwas mühselig, wenn man keinen root access zum Webspace hat. Dann muss man wie ich die Berechtigungen manuell Verzeichnis für Verzeichnis setzen. Das geht mit direktem Zugriff mit einer Befehlszeile. Trotzdem, bisher nur empfehlenswert!

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